Freundschaftsanfrage vom Chef! Was tun?

Wenn der Chef eine Freundschaftsanfrage via Facebook schickt, sollte die Annahe gut überlegt sein.Facebook, Twitter, Xing – soziale Netzwerke gehören inzwischen zum Alltag. Fast jeder postet, liked, chattet oder shared täglich etwas in „seinem“ sozialen Netzwerk. An sich eine schöne Sache – wenn Facebook & Co. richtig genutzt werden. Denn jeder Post öffentlich ist. Und wer beispielsweise unter Einfluss von Genussmitteln unüberlegt Dinge von sich preisgibt, die dem Chef sauer aufstoßen, könnte Probleme bekommen. Lesen Sie hier, was Sie künftig beachten sollten.

5 Tipps für die Nutzung von sozialen Netzwerken

  • Tipp 1: Privates und Berufliches trennen!

    Sie machen Urlaub auf den Malediven und jeder soll von Ihrem Glück wissen? An sich eine tolle Sache. Ihre Freunde werden sich ganz bestimmt freuen. Ihre Kollegen und der Chef auch?! Einige werden neidisch sein, sich fragen: „Warum kann der/die sich so etwas leisten – und ich nicht?!“ Besser: Posten Sie private News nur in Ihrem privaten sozialen Account. Trennen Sie Facebook, Twitter und Xing akribisch nach privaten und beruflichen Belangen.

  • Tipp 2: Freundschaftsanfrage vom Chef ablehnen

    Erhalten Sie vom Chef und den Kollegen eine Freundschaftsanfrage, sollten Sie abwägen, ob Sie Ihre Kollegen und den Vorgesetzen tatsächlich an Ihrem Privatleben teilhaben lassen möchten. Wir plädieren für Nein! Es sei denn, Sie haben ein freundschaftliches Verhältnis zu den Teammitgliedern. Die Freundschaftsanfrage des Chefs sollte abgewiesen werden. Das zeigt dem Chef übrigens aus, dass Sie einen professionellen Umgang mit den sozialen Netzwerken pflegen.

  • Tipp 3: Verraten Sie nicht alles über sich!

    Menschen brauchen Geheimnisse! Genau das macht sie erst interessant. Verbreiten Sie Neuigkeiten auf Facebook & Co. nur gut dosiert. Immer dran denken: Soziale Netzwerke sind öffentlich. Alles, was gepostet wird, ist jedem zugänglich – und nur schwer wieder zu entfernen. Nehmen Sie sich auch die Zeit, um die Einstellungen Ihrer Privatsphäre so einzurichten, dass nur diejenigen Freunde Ihre freudigen Botschaften sehen können, mit denen Sie diese auch gern teilen möchten. Das gilbt übrigens auch für die beruflichen Netzwerke. Sind Sie auf der Suche nach einer neuen Herausforderung, sollten Sie dies nicht öffentlich machen, weil Ihr Vorgesetzter Verdacht schöpfen kann – und Ihnen unter bösen Umständen einen Strick draus dreht, indem er Sie vorzeitig aus dem Arbeitsverhältnis entlässt. Nicht vergessen: Wer sich bereits innerhalb der Probezeit nach einer besseren Beschäftigung umschaut, kann grundlos vor die Tür gesetzt werden.

  • Tipp 4: Sortieren Sie Ihre Kontakte

    Auch das Einrichten von Kontakteliste ist sinnvoll. Dadurch stellen Sie sicher, dass die von Ihnen verbreiteten Informationen nur die Personen erreichen, die Sie erreichen wollten.

  • Tipp 5: Vorsicht, Ausposaunen!

    Sie planen einen Jobwechsel? Ihr Wunsch, sich zu verändern wird von Tag zu Tag dringlicher, da juckt es in den Fingern, den Wunsch via Facebook & Co. zu verbreiten… Der Wunsch ist legitim, schließlich sind es die Kontakte, die oft einen Hinweis in Richtung Veränderung geben können. Doch Vorsicht! Das Ausposaunen des Jobwechselwunschs via Sozialer Netzwerke ist nicht zu empfehlen. Der Chef könnte dies mitbekommen und Sie wie in Tipp 3 bereits vorgewarnt, kurzentschlossen feuern.

Foto: Thinkstock, iStock, tetmc

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