Fastenzeit: Die fünf beliebtesten Fasten-Methoden

Der Anfang des Fastens kann hart sein, denn er bedeutet für den Körper zunächst einmal Stress. Der Körper erhält die Aufgabe, den Schalter von „äußerer“ Ernährung auf „innere“ Ernährung umzulegen und im Hauruckverfahren auf die körpereigenen Energiereserven zurückzugreifen. Dabei sind fünf Fasten-Methoden bei den Deutschen besonders beliebt…

Säure-Basen-Fasten

Das Säure-Basen-Fasten setzt sich vor allem einen optimalen Säure-Basen-Haushalt zum Ziel. Dafür verzichten Sie während der Fastenkur komplett auf säurebildende Lebensmittel und setzen stattdessen auf basenreiche Lebensmittel. Das heißt: Kein Fleisch, keine Wurst, keinen Alkohol oder Milchprodukte. Stattdessen gibt es viel frisches Obst und Gemüse, Kräuter, Nüsse und hochwertiges Pflanzenöl – zum Beispiel aus der Kokosnuss. Zur Unterstützung können Sie Basen-Produkte einnehmen. Mineralwasser und Kräutertees gelten als ideale Begleiter für das Säure-Basen-Fasten.

Intervall-Fasten

Sie können zwischen längeren täglichen Essenspausen oder ganzen Fastentagen wählen. Am bekanntesten ist das 5:2-Fasten. Es erlaubt fünf Tage die Woche wie gewohnt, aber kalorienbewusst zu essen und an zwei Tagen in Folge zu fasten. Kohlenhydrate wie Brot, Nudeln, Kartoffeln und Zucker sind dann tabu. Dazu viel Wasser und ungesüßte Tees trinken!

Saftkur

Strenger geht es kaum: Nur Wasser und Kräutertees dürfen Sie trinken, zusätzlich pro Tag ist ein halber Liter Früchte- oder Gemüsesaft erlaubt. Ersatzweise ist auch eine Gemüsebrühe möglich. Diese Kur bedeutet für den Körper Alarmstufe Rot. Er fährt seinen Stoffwechsel fast auf Null runter und verwertet Energiereserven aus Fettreservoirs und Muskel-Eiweißen. Das Problem: Für künftige Notzeiten legt der Körper nach der Fastenkur Fettdepots an – der Jo-Jo-Effekt droht!

Heilfasten nach Buchinger

Entwickelt wurde diese Fastenmethode mit Aufbau- und Entlastungstagen, leichter Bewegung oder Entspannungsübungen der Arzt Dr. Otto Buchinger. Sie trinken dabei täglich 250 Kalorien – reichlich Wasser, Kräutertees, etwas Honig, frische Gemüsebrühe und frische Obstsäfte. Wichtig: Das Fasten soll auch seelischen Ballast abwerfen. Deshalb sollten Sie Ihrem Körper viel Ruhe und Entspannung gönnen.

Fasten nach Hildegard von Bingen

Bei der Fastenkur nach der Benediktinerin Hildegard von Bingen bekommt der Körper bis zu 800 Kalorien täglich. Ein bis zwei Mal täglich ist eine Gemüsebrühe mit Dinkelschrot erlaubt. Dazu kommen gedünstete Äpfel und Fencheltee. Auch Bewegung, Ruhe und Meditation sollen während dieser Fastenkur nicht zu kurz kommen.

Foto: Fotolia, 40805573, Amir Kaljikovic

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