Knötchen oder Schwellungen im weiblichen Brustgewebe können durch verschiedene Auslöser hervorgerufen werden – und diese haben zumeist hormonelle Gründe. Häufig liegt beispielsweise eine so genannte Mastopathie vor. Dieses Leiden, das viele Frauen zwischen 35 und 55 ereilt, geht außerdem häufig mit einem schmerzhaften Spannungsgefühl in den Brüsten einher. Typisch ist auch: Die Beschwerden treten im allgemeinen in den Tagen vor Beginn der Blutung in Erscheinung und klingen mit ihrem Einsetzen ab. Weitere Ursachen für Verhärtungen sind so genannte Fibroadenome und Milchgangspapillome. Hierbei handelt es sich um gutartige Tumore, von denen in erster Linie Frauen zwischen 20 und 40 betroffen sind.
Indiz für einen harmlosen Hintergrund ist immer, wenn die Symptome zyklusbedingt zu- und abnehmen. Dennoch gilt: Alle Frauen, die Veränderungen ihrer Brust wahrnehmen, müssen den Arzt aufsuchen, um auszuschließen, dass nicht doch ein bösartiger Tumor dahinter steckt. In den meisten Fällen wird nach dem Check Entwarnung gegeben. Handelt es sich allerdings um eine ausgeprägte Mastopathie, muss deren Verlauf regelmäßig kontrolliert werden. Denn diese Krankheit geht mit einem erhöhten Krebsrisiko einher. Und selbst wenn ein Mammakarzinom festgestellt wurde, ist die rechtzeitige Diagnose der sicherste Schritt, um gesund zu bleiben. Wird Brustkrebs rechtzeitig entdeckt, steht die Heilungschance bei 80 Prozent.
