Man hört ja jetzt schon seit Monaten so viel im Fernsehen, Radio und man kann es auch in Zeitungen lesen, was vor Jahren fast ein Tabu – Thema war. Zustand in Pflegeheimen. Ständige – unangemeldete Qualitätskontrolle. Pflege ich meinen Angehörigen zu Hause und soll sich lieber in einem Heim um ihn gekümmert werden?
Was hat dazu beigetragen, dass dieses jetzt ein „hoch aktuelles“ Thema ist?
Ich finde es natürlich sehr gut und kann nur sagen, daß die Qualitätskontrolle bei meiner Mutter gelebt wird. Und das ist natürlich auch sehr gut so.
Zum Personal muss ich sagen: es ist in meinen Augen und meiner Aufmerksamkeit, sehr gut geschult.. Wobei das Lernen natürlich immer weiter gehen muss. Es kommt immer wieder neues hinzu. Die Wünsche der Bewohner werden immer beachtet. Z.B. hatte meine Mutter abends als sie ins Bett ging schon wieder vergessen, dass sie ja gerade vor kurzem erst gegessen hatte.
Sie sagte dem Personal, sie habe noch Hunger und sie bekam dann auch noch eine Schnitte Brot und eine Tasse Tee. Das finde ich schon sehr beachtlich.
Qualität in allen Bereichen ist durchaus ein Zertifikat wert.
Aber nur derjenigen, in diesem Fall die Angehörigen und Bewohner, wissen dieses hoch zu schätzen.
Fazit: Ich hätte meine Mutter nicht zu Hause pflegen können!
Und darum habe ich mir Heime angesehen und dieses mit ganz genauem Blick und den wichtigsten Fragen. Habe hier und da mal eine halbe Stunde gesessen und mir das Treiben angesehen. Wie das Personal mit den Bewohnern umgeht, ob die Flure hell und freundliche sind. Gefragt ob im Heim selbst gekocht wird, oder das Essen geliefert wird. Usw. usw.
Leider gab es in vielen Heimen keinen Angehörigen Beirat den man mal hätte fragen können, um von der Angehörigen Seite mal zu hören ob alles gut ist und ob man zufrieden dort ist.
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