(Foto: PixelQuelle.de/ Günter Z.)
K. L. Tucker und Kollegen aus Boston haben herausgefunden, dass koffeinhaltige Brause ein Knochenräuber ist. Cola enthält kaum Kalzium, dafür aber viel Koffein und Phosphorsäure. Ernährungswissenschaftler befürchten schon seit längerem, dass besonders die Phosphorsäure einen Verlust der Knochendichte (Osteoporose) verursacht.
Die Auswertung einer epidemiologischen Studie scheint nun diese Vermutung zumindest teilweise zu bestätigen. Bei 1413 Frauen und 1125 Männern wurde die Knochendichte bestimmt. Es zeigte sich, dass Frauen, die täglich Cola tranken, eine um monströse 3,7 Prozent niedrigere Knochendichte aufwiesen. Bei colatrinkenden Männern fand sich jedoch keine Verringerung der Knochendichte. Eigentlich schade, da ist uns ein schönes Argument für das Abendbier entgangen.
Die Autoren der Studie machen für die verringerte Knochendichte der Damen die Phosphorsäure in der Cola verantwortlich. Insgesamt konstatierten sie eine zu geringe Kalzium-Aufnahme. Im Durchschnitt hatten die Frauen 1000 Milligramm statt wie empfohlen, 1200 Milligramm Kalzium zu sich genommen. (Quelle: American Journal of Clinical Nutrition)
Die Chefarztfrau
