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    Start » Ein Alarmton warnt vor unerwünschten Inhaltsstoffen
    Besser Leben

    Ein Alarmton warnt vor unerwünschten Inhaltsstoffen

    17. Oktober 20062 Minuten Lesezeit

    (Foto: PixelQuelle.de/Jens Z.)

    Eine Spezialsoftware der ETH-Zürich ermöglicht das Auslesen von Barcodes auf Produktverpackungen. Fotografiert der Kunde diesen Strichcode mit der Handycam, erhält er detaillierte Informationen über die Ware. Er kann sie nur nicht lesen – bis jetzt. Das wollen Robert Adelmann und Christian Floerkemeier vom ETH Institut für Pervasive Computing nun ändern. Via GPRS bekommt der Kunde die "menschenlesbare" Übersetzung des fotografierten Strichcodes auf seinem Handy angezeigt. 

    Das System kann aber mehr, als nur die Inhaltsstoffe eines Produktes anzeigen. Da die Software sich personalisieren lässt, hat der Verbraucher die Möglichkeit ein individuelles Profil zu erstellen. Sein Handy warnt ihn dann vor Gen-Food, allergieauslösenden Stoffen oder schlicht vor zu kalorienreichen Nahrungsmitteln. Darüber hinaus ist ein Preisvergleich möglich. Problemlos bekommt der Nutzer angezeigt, wie teuer das gleiche Produkt im Supermarkt gegenüber ist. Selbstverständlich wird er so auch direkt am Verkaufsregal Zugriff auf Testberichte und andere relevante Informationen haben.

    Auf der Erlebnisausstellung «Die Welt zwischen 0 und 1» des Fachbereiches Informatik an der ETH-Zürich präsentieren die Forscher ihre Entwicklung vom 20. bis zum 28. Oktober. Die Schweizer suchen übrigens noch nach einem Partner für die Vermarktung der Technologie.

    Sollten Barcodes irgendwann durch RFID-Etiketten ersetzt werden, könnte die nächste Generation solcher Geräte die Daten dann per Blue-Tooth auslesen.

    Die Chefarztfrau

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