Während deutsche Online-Singles im Schnitt 446 Seiten abriefen, kamen die Briten nur auf 343 Seiten. Und die Amerikaner gar nur auf 216. Nun kann man diese Zahlen natürlich auf unterschiedliche Weise interpretieren. Da der Markt in den Staaten reifer als hierzulande ist, achten die Anbieter verstärkt darauf, ihren Kunden besseren Service zu bieten. Das bedeutet auch: wer schneller interessante Singles findet, wird unter dem Strich zufriedener sein. Ausserdem kann man davon ausgehen, dass hierzulande dem Thema Online-Dating noch eine sehr große Neugier entgegen gebracht wird. Da surft man auch gerne mal ein paar Hundert Single-Profile durch, nur um mal zu kucken (wer's bequem mag, nutzt dafür zum Beispiel LoveMaps).
Trotzdem: die Partnersuche im Netz hat sich etabliert. Interessant ist übrigens, dass hierzulande vor allem die großen deutschen Anbieter wie neu.de oder iLove für das Wachstum verantwortlich sind und nicht die Ableger der US-Marktführer. Yahoo hat mittlerweile die Konsequenzen daraus gezogen und überlässt den Betrieb seiner deutschsprachigen Plattform dem US-Konkurrenten match.com.
