Der Regelfall der Kommunikation ist das Missverständnis

Die Forscher der Kölner Namensagentur „Endmark" befragten über Tausend Deutsche zu gängigen englischen Reklamesprüchen. Und das ist das Ranking, das die Bild daraus machte:

Platz 1: Ford – „Feel the difference"
Fühle das Differenzial / viel Differenzial / ziehe die Differenz ab

Platz 2: adidas – „Impossible is nothing"
imposant ist nichts / ein imposantes Nichts

Platz 3: Base – „Freedom of speech"
Frieden der Geschwindigkeit / Rede in Frieden

Platz 4: Vodafone – „Make the most of now"
mach meist nicht alles / mach's meistens jetzt / mach keinen Most daraus

Platz 5: Air-Berlin – „Fly Euro Shuttle!"
der Euro Schüttel-Flug / Schüttel den Euro zum Fliegen

Platz 6: Kia Motors – „The Power to Surprise"
die Überraschungsmacht / die Power-Überraschung / mit Strom überraschen

Platz 7: Mars – „One of life's pleasures"
Ein Leben bitte! / Bitte, eins vom Leben / Ohne Leben bitte

Platz 8: „Burger King" – „Have it your way"
Hast du deinen Weg? / Nimm's mit auf den Weg!

Platz 9: Beck's – „Welcome to the Beck's experience"
Willkommen beim Beck's-Experiment

Platz 10: Centerparcs – „A State of Happiness"
ein Staat der Glücklichkeit / mit Glück Staat machen / statt happy zu sein

Platz 11: Zurich-Versicherung – „Because change happenz"
weil Chancen glücklich machen / weil man etwas wechseln kann

Platz 12: Jaguar XK – „Life by Gorgeous"
Leben in Georgien / Leben bei Georg / Leben wie George

Die Übersetzungen klingen so schlecht erfunden, sie müssen wahr sein. Und ich will nichts über dumme deutsche Schüler hören …

Und auch nicht über einfallslose Werbeagenturen. Marketingabteilungen und das Volk selbst will es so. Wie bei Popmusik wird gekauft, was gefällt, nicht was man versteht. Und das muss nichts mit Englisch zu tun haben (Vgl. Vamos a la playa)

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