Der griechische Gott Zeus – Herrscher im Olymp

Der Gott Zeus ist der göttliche Allvater im alten Griechenland. Wie Odin bei den Germanen ist Zeus oder Jupiter, wie er in der römischen Mythologie genannt wird, der Herrscher und Schöpfer aller Menschen und Götter. Zeus muss sich nur dem Schicksal beugen, die durch seine Töchter, den Moiren, personifiziert werden.

Kreta: Geburtsort des griechischen Gottes Zeus

Doch der Weg zum Herrscher im Olymp ist für Zeus schwierig und in Quellen wie Homer, Orpheus oder Pindar findet man unterschiedliche Angaben. Einigkeit besteht darüber, dass der Gott Zeus als Sohn des Kronos und der Rhea auf Kreta geboren wird. Gewöhnlich verschlingt Kronos alle seine Kinder, um seine Macht zu verteidigen. Doch Rhea gebar Zeus im Verborgenen und gibt Kronos lediglich einen in Windeln gewickelten Stein.

Zeus wird von den Nymphen Adrastea und Ide aufgezogen, von der Ziege Amaltheia genährt und den Kureten beschützt. Der erwachsene Zeus stellt sich Kronos, zwingt ihn die verschluckten Kinder auszuspeihen und bezwingt ihn gemeinsam mit den Brüdern Hades und Poseidon. Hades wird Herrscher der Unterwelt, Poseidon Herr über das Meer und Zeus der Herrscher im Olymp. Was mit Kronos geschah, ist in der Mythologie Griechenlands nicht eindeutig dargelegt.

Herrscherr im Olymp: Bruder der Hera, Vater der Athene

Das Leben des Gottes Zeus ist turbulent. Er ist zwar mit seiner Schwester Hera verheiratet, doch pflegte er viele Liebschaften, aus denen einige Kinder hervorgingen. Seine Lieblingstochter war Athene, die Göttin der Weisheit, aber auch die Aphrodite, Hermes und Dionysos sollen von Zeus abstammen.

Gottvater Zeus spielt nicht nur in der Mythologie eine wichtige Rolle, auch in der Philosophie der Antike und der Stoa hat er als personifizierte Vernunft eine zentrale Position.

8 Meinungen

  1. Interessant wäre auch ein Vergleich der abendländischen und chinesischen Sterrnzeichen, besonders im Hinblick auf deren Deutung. Zunächst finde ich es aber aufschlussreich, wie die chinesischen Tierkreiszeichen entstanden sein sollen, nämlich durch Buddhas Neujahrseinladung an die Tiere. Auch hieran zeigt sich, dass der Buddhismus eine sehr positive Einstellung zu den Tieren hat, die sich fundamental von der im Abendland unterscheidet. Im übrigen nehme ich an, dass man zur tieferen Deutung der chinesischen Sternbilder sich auch mit chinesischer Denkweise beschäftigen muss.

  2. Und wann war diese Buddha – Einladung, dieses Neujahrsfest?
    Wann beginnt die Zählung ?

  3. Ein genaues Datum, wann die Sage von der Einladung der Tiere durch den Buddha entstanden ist, lässt sich nicht angeben. Wahrscheinlich stammt diese Geschichte aus der Zeit zwischen 500 und 800 unserer Ztr., denn zu jener Zeit hatte sich der Buddhismus in China entfaltet und wurde zu einem festen Bestandteil des öffentlichen Lebens. Die Einladung bezieht sich auf das chinesische Neujahrsfest. Dieses ist ein Frühlingsfest, das sich nach dem traditionellen chinesischen Bauernkalender richtet. Beginnend mit dem neuen Mond des ersten Monats des neuen Jahres, liegt es zwischen dem 20. Januar und dem 21. Februar.

  4. Der Glaube an Zeus reicht bis in die indogermanische Vorzeit zurück. Hierauf deutet schon sein Name hin, der indogermanisch mit „leuchten“ zusammenhängt. Auch mit dem altindischen Atharvaveda ist ein Zusammenhang erkennbar, denn dort entspricht der höchste Gott, Indra, dem griechischen Herrn der Götter, Zeus. Vergleiche der Sprachen und Religionen zeigen, dass es vor Jahrtausenden eine gemeinsame „indoarische“ Kultur und somit auch Religion gab. Der griechische Gott Zeus ist hierfür ein Beleg.

  5. Schlafzimmer-Blog

    Jupp, das ist manchmal gar nicht so einfach mit den kompromissen und der tatsache das man nicht immer nur an sich denken darf.

  6. Das Wichtigste in einer Beziehung ist, dass man miteinander redet, wenn einen von beiden etwas stört, und zwar gleich und vor allem sachlich. Konstruktive Kritik am Verhalten des anderen muss in einer Beziehung erlaubt sein. Oft entstehen Probleme nämlich erst dadurch, dass beide ihren Frust so lange in sich hinein fressen, bis er sich irgendwann in einen heftigen Streit entlädt, in dem sich beide gegenseitig oft sehr verletzen.

  7. Schöner Artikel… „Denn wer sich selbst nicht aus der Mitte rücken kann, kann auch keinen anderen Menschen in das eigene Leben lassen.“ Das ist wohl wahr, ich alleine habe in meinem Bekanntenkreis schon mindestens 3 Freunde bei denen genau deshalb längerfristige Beziehungen andauernd scheitern… Aber wirklich ändern tun sie sich dennoch nicht :-/

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