Das Wartesemester: Wozu ist es gut und was kann man währenddessen tun?

Viele Studienbewerber, die kein ausgezeichnetes Abitur vorweisen können, haben an Universitäten mit Zulassungsbeschränkungen zu einigen Studiengängen Bekanntschaft gemacht. Die Anzahl der Bewerber übertrifft die der Studienplätze und so muss eine Auswahl getroffen werden. 

Kommt nur genau dieser Studiengang in Frage, können Wartesemester gesammelt werden, um die Quote für die Zulassung zu verbessern. Ein Wartesemester wird ab dem Erreichen der Hochschulreife gezählt und währenddessen ist keine Immatrikulation in einer deutschen (Fach-)Hochschule erlaubt. Da sich nun lohnt, ein Semester zu warten, stellt sich eine wohlberechtigte Frage: Was mache ich in diesen Semestern, wenn ich nicht studieren kann? 

Wartesemester überbrücken: So wirds gemacht!

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Ausbildung

Eine Ausbildung, um Wartesemester zu sammeln, bietet in vielerlei Hinsicht Vorteile. Zum einen wird hier die, für jegliche Bewerbung so wichtige, Berufspraxis gesammelt. Zum anderen kann bereits Geld verdient und Kontakt zum Unternehmen geknüpft werden. Darüber hinaus stellt eine Ausbildung eine Möglichkeit dar, Klarheit über weitere Berufswege zu erlangen. Das Tätigkeitsfeld der Ausbildung kann zusätzlich auch im Einklang mit den entsprechenden Studieninteressen erfolgen. Nachteilig an einer Berufsausbildung ist die Dauer. Um Wartesemester zu sammeln, sind drei Jahre eine lange Zeit, die es zu investieren gilt. 

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Soziales Jahr/Bundeswehr

Eine weitere Möglichkeit, eine Wartezeit zu überbrücken, ist ein soziales Jahr oder freiwilliger Wehrdienst bei der Bundeswehr. Das soziale Jahr bietet Tätigkeiten in den verschiedensten Bereichen, um seine Hilfe der Gesellschaft anzubieten. Neben der Chance, viele Menschen kennenzulernen, ist ein soziales Jahr ein großer Pluspunkt in jedem Lebenslauf. Besteht Interesse am Lernen einer neuen Sprache, ist es ebenso möglich den sozialen Dienst im Ausland zu absolvieren. Nach dem Wegfall der Wehrpflicht, kann weiterhin freiwillig Wehrdienst geleistet werden. 

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Jobben

Um nach dem Abitur die nötige Wartezeit zu erhalten, vereint ein Job vielerlei Vorteile. Erstens kann die Arbeitszeit flexibel auf die Studienwünsche abgestimmt und Geld verdient werden. Zweitens macht sich die Berufserfahrung gut in jedem Lebenslauf. Zusätzlich wird selbstständiges arbeiten und Verantwortung übernehmen geschult. Ist Interesse am Erlernen einer Sprache gegeben, ist es sinnvoll, sich für Jobs im Ausland umzusehen. 

2 Meinungen

  1. Das mit dem Jobben kann ich aus eigener Erfahrung nur empfehlen. Zuallererst ist es ein gutes Gefühl, sein eigenes Geld zu verdienen, egal ob der Job jetzt nichts ist, was man sein Leben lang tun will. Dazu kann es anstöße geben, in welche Richtung es mal gehen kann, und wenn man sich ein Bischen umschaut, kann man mit einem passenden Job auch mal den Einstieg in eine Branche vorbereiten, die einem gefällt. Als Tip, einfach mal auf einer Jobmesse blicken lassen, die freuen sich, wenn junge Leute sich interessieren!

  2. Währenddessen kann man wunderbar einige Monate im Ausland verbringen. Entweder um zu arbeiten und Erfahrung zu sammeln oder auch um sich zu erholen.

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