Das gab’s noch nie: vier deutsche Mannschaften im Champions-League-Achtelfinale

Jubelnder Fussballfan im Stadion

Durch wichtige Siege am letzten Spieltag der Vorrunde folgten Schalke 04 und der BVB den beiden anderen in der Königsklasse vertretenen Bundesliga-Teams ins Achtelfinale. Erstmals in der Geschichte des Wettbewerbs erreichten damit vier deutsche Mannschaften die KO-Runde. Bayern München und Leverkusen hatten sich bereits einen Tag zuvor qualifiziert.

Zitterpartie in Marseille

Borussia Dortmund hatte das Weiterkommen in der eigenen Hand und ein echtes Endspiel in Marseille. Bei einem Sieg wäre man auf jeden Fall im Achtelfinale. Ansonsten müsste der BVB auf ein gutes Ergebnis von Arsenal London gegen den  SSC Neapel hoffen. Nur vier Minuten nach Anpfiff brachte Robert Lewandowski die Dortmunder in Führung. Alles schien also nach Plan zu laufen. Doch zehn Minuten später übersah das Schiedsrichtergespann eine Abseitsposition von Marseilles Diawara, der so unbedrängt zum 1:1 einnicken konnte. Zu diesem Zeitpunkt war der BVB immer noch im Achtelfinale, vorausgesetzt, in Neapel bliebe es ebenfalls bei einem Unentschieden. In der 73. Minute erreichte Jürgen Klopp dann die unangenehme Nachricht aus Italien. Neapel hatte soeben den Führungstreffer erzielt und den BVB dadurch in der Tabelle überholt.  Damit stand fest: Borussia Dortmund musste gewinnen, um weiterzukommen. Es sollte bis kurz vor Spielende dauern, bis der erlösende Siegtreffer fiel. In der 87. Minute erzielte Kevin Großkreuz das Tor, das den Weg ins Achtelfinale ebnen würde.

Schalke siegt in Überzahl

Auch Schalke 04 konnte aus eigener Kraft das Achtelfinale erreichen. Voraussetzung dafür war ein Sieg beim FC Basel. Die Schlüsselszene fand in der 32. Minute statt. Ivanov brachte den wenige Minuten zuvor eingewechselten Schalker Szalai an der Strafraumgrenze zu Fall und sah dafür die rote Karte. Mit einem Mann mehr gelang es den Königsblauen, das Spiel an sich zu reißen und die Baseler immer weiter zurückzudrängen. In der 51. Minute erzielte das Schalker Eigengewächs Julian Draxler folgerichtig das 1:0. Sechs Minuten später übersahen die Linienrichter gleich mehrere Schalker im Abseits und Matip konnte frei vor dem Tor auf 2:0 erhöhen. So lautete auch der Endstand, der für Schalke den Einzug ins Achtelfinale bedeutete.

Bild von Sergej Khackimullin – Fotolia

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