Checkliste für einen Finanzplan: So erstellen Sie den Kostenüberblick

Mit einer Checkliste für einen Finanzplan kann man genau ersehen, welche Punkte beachtet werden wollen, wenn man die Finanzierung eines Unternehmens plant. Komplett neue Geschäftsideen können damit ebenso überwacht werden, wie die Organisation neuer Projekte alteingesessener Firmen. Selbständige und Existenzgründer benötigen einen Finanzplan, wenn sie Geldgeber überzeugen wollen oder einen Businessplan erstellen müssen.

Eine Checkliste für einen Finanzplan ist derweil nicht nur für betriebliche Ausgaben und Unternehmensgründungen sinnvoll, auch im Privatleben kann es sich als sehr nützliches Werkzeug zum Selbstmanagement erweisen, mit dem man über die Finanzen Bescheid weiß und mit ihnen dadurch geordnet umgehen kann.

Checkliste für einen Finanzplan: So wirds gemacht!

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Tabelle / Bilanz

Grundstock einer Checkliste für einen Finanzplan muss eine Tabelle sein, in der man – einer Bilanz gleich –  alles einträgt, was ausgegeben und eingenommen wird. Eine solche Planung der Finanzen kann in Detail und in Ausrichtung variieren und angeglichen werden.

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Ordnung

Wenn man sich nicht mit Bilanzen auskennt, so muss man dennoch eine immanente Ordnung waren. Kreuz und quer geschriebenes verwirrt nur, nachträgliche Eintragungen erschweren die Übersicht. Eine Wochen- oder Monatsliste mit genauem Datum und genauen Angaben als Finanzplan ist gut, tägliche Buchführung ist besser.

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Listenaufbau

Eine gut aufgebaute Liste hat eine Spalte für die Position, eine für das Datum, eine weitere für die Benennung der Ausgaben/Einnahmen und eine für ihre Höhe. Ein zusätzliche Spalte kann für Bemerkungen genutzt werden. Am besten, man macht getrennte Listen für Ausgaben und Einnahmen links und rechts in einem Buch und versucht, die Zeilen gleichmäßig und übersichtlich anzulegen. Am Ende der Seite schreibt man eine Gesamtsumme, die als Übertrag zum Beginn der nächsten Seite übernommen wird.

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Ausgaben und Einnahmen

Um zu wissen, welche Finanzen zur Verfügung stehen, standen oder stehen werden, muss zunächst eingetragen werden, was wann wie und wofür ausgegeben wurde beziehungsweise eingenommen wurde. Diese Liste ist grundsätzlich fortlaufend.

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Zukünftiges

Nicht unbedingt Teil der Bilanz, aber zwingend notwendiger Teil der Checkliste für einen Finanzplan sind auch die zukünftigen Finanzbewegungen – also all jenes mit dem man rechnen kann. Mit dem Geld zu rechnen, das man noch nicht hat, ist nicht sinnvoll, allerdings kann man das Zahlungsziel vermerken und Projektziele so besser im Auge behalten.

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Finanzierungsplan

Hat man den Grundsatz geschaffen, kann man sich den Feinheiten der Aufstellung zur Finanzierung widmen. In einem Finanzierungsplan müssen folgende Positionen beachtet werden:

  • Kapitalbedarf langfristig und kurzfristig
  • Kostenkalkulation für Arbeit, Werkstoffe, Arbeitnehmer und weitere Ausgaben
  • Darlehensmöglichkeiten
  • Förderungen und andere Finanzierungsmittel
  • mögliche Eigenmittel
  • Fremdkapital
  • Erwartete Einnahmen
  • Aussichten

 

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