Grillen gehört für viele zum Sommer einfach dazu. Wer dabei auf eine leichtere und bewusstere Art essen möchte, kann mit kleinen Veränderungen viel erreichen. Gesund grillen bedeutet nicht Verzicht, sondern eine gute Auswahl bei Fleisch, Fisch, Gemüse und Beilagen. Wichtig ist vor allem, dass weniger Fett in die Speisen kommt und frische regionale Zutaten im Mittelpunkt stehen. Auch die Art des Grillens spielt eine Rolle, denn nachhaltige Lösungen sind heute für viele Menschen ebenso wichtig wie guter Geschmack.
Fettarm grillen mit Fleisch und Fisch
Für Fleisch eignen sich magere Sorten wie Hähnchenbrust, Putenfleisch oder mageres Rindfleisch. Vor dem Grillen kann man überschüssiges Fett entfernen, damit weniger Fett in die Glut tropft und das Essen leichter bleibt. Eine Marinade aus Kräutern, etwas Zitronensaft, Knoblauch und wenig Öl sorgt für Geschmack, ohne schwer zu sein. Bei Fisch sind besonders feste Sorten wie Lachs, Forelle oder Dorade beliebt. Sie lassen sich gut auf einer wiederverwendbaren Grillplatte garen, ohne dass sie auseinanderfallen. Wer Fisch mit frischen Kräutern und etwas Zitrone würzt, braucht oft kaum zusätzliches Fett.
Gemüse als bunte Hauptrolle
Gemüse ist beim Grillen nicht nur eine Beilage, sondern kann den Teller richtig bereichern. Zucchini, Paprika, Champignons, Auberginen, Mais oder Tomaten lassen sich gut grillen und schmecken durch die Hitze besonders aromatisch. Am besten schneidet man das Gemüse in gleich große Stücke, damit es gleichmäßig gart. Eine leichte Würzung mit Kräutern, Pfeffer und wenig Öl reicht oft schon aus. Praktisch ist auch eine Grillplatte, die man wiederverwenden kann. Sie ist langlebig und vermeidet Abfall, weil keine Alufolie nötig ist. Das schont die Umwelt und ist zugleich bequem beim Grillen.
Frische Salate als passende Beilage
Zu einem gesunden Grillabend passen frische Salate sehr gut. Ein gemischter Blattsalat mit Gurke, Tomate und Kräutern ist leicht und frisch. Auch ein Kartoffelsalat mit Joghurt statt viel Mayonnaise ist eine gute Wahl, weil er weniger schwer ist. Wer etwas mehr Abwechslung möchte, kann einen Linsensalat oder einen Nudelsalat mit viel Gemüse zubereiten. Wichtig ist ein einfaches Dressing aus Öl, Essig oder Zitronensaft, etwas Senf und Kräutern. So bleibt der Geschmack frisch und der Salat ergänzt das Grillgut gut, ohne zu mächtig zu sein.
Selbstgemachte Limo statt Fertiggetränke
Auch bei den Getränken lässt sich gesund und lecker kombinieren. Selbstgemachte Limo ist eine gute Alternative zu stark gezuckerten Fertiggetränken. Dafür kann man Sprudelwasser mit Zitronen-, Limetten- oder Orangenscheiben mischen und mit frischer Minze, Beeren oder Gurke verfeinern. Wer es etwas süßer mag, gibt nur wenig Honig oder etwas Fruchtsaft dazu. So entsteht ein erfrischendes Getränk, das gut zum Grillen passt. Außerdem weiß man genau, was drin ist, und spart oft Zucker und Verpackung.
So wird der Grillabend rund
Gesund grillen heißt, mit frischen Zutaten, wenig Fett und guter Planung zu arbeiten. Magere Fleischsorten, fester Fisch und viel Gemüse sorgen für Abwechslung und machen satt, ohne zu schwer zu sein. Dazu passen einfache Salate und eine selbstgemachte Limo, die den Sommergeschmack abrunden. Wer eine wiederverwendbare Grillplatte nutzt, grillt nicht nur bewusster, sondern auch umweltfreundlicher. So wird aus einem normalen Grillabend ein leckeres Essen, das gut schmeckt und leicht bleibt.
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