Ypsilanti wills werden

Und zurück kam ein geteiltes Echo. Während die einen in der linken Frau eine wirkliche alternative zum konservativen Koch sehen, kritisieren die anderen die vorschnelle Entscheidung. Außerdem wird der SPD-Frontfrau vorgeworfen, sie habe nicht vor dem hr-Interview mit den Parteigremien geredet. 

Auch die anderen möglichen Kandidaten zeigten sich verdutzt. Gerhard Grandke, bis vor kurzem Offenbachs Oberbürgermeister, verzichtete alsbald. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Jürgen Walter, selbst ein möglicher Kandidat, hält sich die Tür zum Ministerpräsident offen.

Die SPD selbst zeigt sich uneinig. Konservative SPD-Mitglieder sprechen sich für Walter aus, der schon mal mit den Liberalen liebäugelt. Die linken Genossen allerdings setzen auf Ypsilanti alle ihre Hoffnungen auf einen Machtwechsel im Land. 

Im November müssen sich dann wahrscheinlich die Delegierten über ihren Kandidaten einigen. Einige hoffen noch auf einen Mitgliederentscheid. Bleibt abzuwarten, wenn die Genossen in ihrem ehemaligen Stammland ins Rennen schicken. All das könnte auch Auswirkungen auf den Bund haben. Gewinnen die Sozis, werden sie auch im Bund stärker und 2009 steht die nächste Bundestagswahl an.

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Eine Meinung

  1. Ich lese den Namen und denke gleich wieder an eine Verarschung – an Yps-Hefte! Die mischen hier doch was ins Trinkwasser!!!! Sorry für den unqualifizierten Comment, aber mir wird gerade echt unheimlich….Gruß

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