Versicherungen: Welche braucht man wirklich?

VersicherungsmaklerDer richtige Durchblick im Tarif-Dschungel ist gar nicht so einfach. Dafür ist die Masse an Versicherungen und Anbietern einfach viel zu groß. Kranken-, Unfall-, Lebens-, Renten-, Berufsunfähigkeits-, Haftpflicht-, Kfz-, Feuer-, Rechtsschutz-, Reiserücktritt-, Arbeitslosen-, Wohngebäude-Versicherungen – das sind nur einige der Möglichkeiten, um sich abzusichern. Es wird zunehmend unübersichtlich. Kein Wunder, dass 96 Prozent der Deutschen die falschen Policen haben. Aber woher soll man wissen, welche der unzähligen Versicherungen man wirklich braucht. Alle? Wohl kaum. Und doch gibt es einige Versicherungen, auf die niemand verzichten sollte.

Versicherungen für Kinder:

  • Kranken- und Pflegeversicherung
  • Privathaftpflicht
  • Unfallversicherung
  • Fahrraddiebstahlversicherung

Versicherungen für die Familie:

  • Risiko-Lebensversicherung für den Hauptverdiener
  • Unfallversicherung für den Hauptverdiener
  • Berufsunfähigkeitsversicherung für den Hauptverdiener

Versicherungen für Auszubildende:

  • Kranken- und Pflegeversicherung
  • Kfz-Versicherung (nur, falls ein Kfz vorhanden ist)
  • Privathaftpflicht
  • Berufsunfähigkeitsversicherung
  • Zahnzusatzversicherung

Versicherungen für Studenten:

  • Kranken- und Pflegeversicherung
  • Kfz-Versicherung (nur, falls ein Kfz vorhanden ist)
  • Privathaftpflicht
  • Berufsunfähigkeitsversicherung
  • Krankenzusatzversicherungen

Versicherungen für Arbeitnehmer:

  • Kranken- und Pflegeversicherung
  • Kfz-Versicherung (nur, falls ein Kfz vorhanden ist)
  • Privathaftpflicht
  • Arbeitslosenversicherung
  • Berufsunfähigkeitsversicherung
  • Krankenzusatzversicherungen

Versicherungen für Selbstständige:

  • Krankenversicherung und Pflegepflichtversicherung (bei Interesse in der Privaten Krankenversicherung)
  • Kfz-Versicherung (nur, falls ein Kfz vorhanden ist)
  • Privathaftpflicht
  • Berufsunfähigkeitsversicherung
  • Rechtsschutzversicherung
  • Krankenzusatzversicherungen

Versicherungen für Rentner:

  • Kranken- und Pflegeversicherung
  • Privathaftpflicht
  • Krankenzusatz- sowie eine Pflegezusatzversicherung

Natürlich ist alles eine Frage des Budgets. Doch gerade, wenn dieses klein ist (oder kleiner wird), sollte man auf die notwendigsten Versicherungen nicht verzichten. Zu den Versicherungen, die man haben sollte, gehört in jedem Fall die Haftpflichtversicherung. Sie tritt dann in Kraft, wenn man durch Ungeschicklichkeit einen Schaden verursacht hat. Ein zerbrochenes Handy-Display, ein Brandfleck in der Jacke, ein Rotwein-Fleck auf dem teuren Ledersofa. Da können schnell mal einige Tausend Euro auf einen zukommen, die in diesem Fall die Haftpflichtversicherung übernimmt.

Außerdem sollte man nicht auf eine Berufsunfähigkeitsversicherung verzichten. Sie kann helfen, im Fall einer Erkrankung den Lebensstandard zu halten. Und: Je früher man damit anfängt, umso günstiger ist es. Nicht zwingend notwendig sind Lebensversicherungen, aber zumindest eine Risiko-Lebensversicherung sollte man haben, um im Falle des Todes die Familie abzusichern. Zum Beispiel bei hohen Krediten oder einer Hausfinanzierung. So wird die Familie nicht obdachlos, wenn das Familienoberhaupt vorzeitig verstirbt.

Ganz so kompliziert es also nicht, wenn man sich vom Fachmann beraten lässt. Versichert, überversichert, verunsichert – Experten finde eine Lösung für jeden individuellen Fall. Wer auf Nummer sicher gehen will und sich keinen Versicherungsmakler ins Haus holen möchte, der kann sich auch im Internet informieren. Zum Beispiel auf www.swisslife-select-blog.de.

Urheber des Artikelfotos: Thinkstockphotos, iStock, AndreyPopov

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