Der schier endlose Kampf gegen Spam

Noch während ich den Werbemist entsorgt habe, wurde schon wieder neuer eingetragen. Einmal habe ich 20 Beiträge am Stück gelöscht, aber bis sich die Seite neu geladen hatte, waren schon wieder 16 neue da.

Immerhin: Summa summarum war ich vier Beiträge im Plus. Toll.

Daraufhin habe ich das Forum erst einmal geschlossen, bzw. das Login zur Pflicht gemacht. Aber das kann’s ja nun auch irgendwie nicht sein.

Zumal ich bei einem anderen Projekt das Problem habe, dass sich die Spam-Roboter dort sogar erfolgreich als neue Nutzer registriert haben…

Spam ist lästig wie Heuschnupfen. Ich weiß, worüber ich da rede…

Bei den Mails sieht es ja nicht besser aus. Zum Glück hat mein Mailprogramm einen lernenden Spamfilter und das funktioniert schon recht gut. Sehr gut finde ich übrigens den Spamschutz bei GMX, der ohne weiteres Zutun seine Arbeit brav erledigt und das auch noch sehr zuverlässig. Und das sage ich, wo ich meine Hauptmailadresse bei Web.de habe, weil mir dort die Online-Oberfläche besser gefällt. Der Spamschutz dort ist allerdings so umständlich, dass ich ihn bald wieder abgeschaltet habe. Man muss dort zig Regeln erstellen, für Mails, die kein Spam sein sollen. Das ist in meinem Fall leider praktisch unmöglich, weil sowohl die Absender als auch die Betreffs nicht vorhersehbar sind.

Bei meinen diversen Weblogs kann ich glücklicherweise Akismet einsetzen. Das ist ein Zusatz (“Plugin”), der aufgrund einer zentralen Datenbank funktioniert und nach meiner Erfahrung sehr zuverlässig bei den Kommentaren den Werbemüll aussortieren kann. Für das Tool benötigt man lediglich einen “Wordpress API key”. Klingt kompliziert, ist aber einfach: Ein kostenloses Weblog bei WordPress.org anlegen, fertig.

Inzwischen gibt es Akismet auch für Foren usw. Wer ein Spamproblem hat, sollte da unbedingt einmal reinschauen. Für kommerzielle Seiten kostet es allerdings etwas.

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