Die Vogesen sind ein Mittelgebirge im Westen Frankreichs und erreichen Höhen um die 1.300 Meter. Da diese eindrucksvolle Landschaft aber nicht durch felsige Schluchten und steile Ansteige geprägt ist, sondern mit lang auslaufenden Tälern, machen die Reise um ein Vielfaches einfacher. Schließlich steht den Reisenden gerade einmal die Kraft von einem PS zur Verfügung. Im südlichen Teil der Vogesen und am Rande der Haute-Saône haben Veranstalter unterschiedlichen Routen zusammengestellt, auf denen man in regelmäßigen Abschnitten Stationen erreichen können, wo sanitäre Einrichtungen sowie ansprechende Kost zur Verfügung stehen.
Die Angst, mit den Pferden nicht umgehen zu können, kann von den Veranstaltern genommen werden, denn die Pferde wurden speziell ausgesucht und trainiert. Der Wagen selbst bietet jeglichen Komfort der für solch eine Reise wünschenswert ist. Für vier bis fünf Personen stehen Schlafplätze zur Verfügung, es gibt Licht, eine Heizung, einen Kühlschrank und einen Kleiderschrank. Natürlich möchte man die Reise nicht ausschließlich im Innern des Wagens verbringen, denn neben der abwechslungsreichen Landschaft mit herrlichen Wäldern und blühenden Feldern, machen die kleinen charmanten Dörfer mit ihren Einwohner den Reiz der Reise aus. Da es den Urlaubern frei gestellt ist, wie sie ihren Tag gestalten, kann man seine Mahlzeiten am Ufer eines sanft vor sich hin glucksenden Baches oder am Tische einer französischen Brasserie einnehmen.
Abseits des Pauschaltourismus sind Zigeunerwagenferien (franz. roulotte de bohémien) eine wirkliche lohnenswerte Alternative, um Frankreich und insbesondere das Department Haute-Saône kennen zu lernen.
