Realität, Virtualität und Konstruktivismus

 ….. Ich brauche, so denke ich, nicht zu erwähnen, dass ich ein Fan von Heinz bin. Und so ist es passiert, in einer …. aehm … sagen wir … Realität … oder andere sagen vielleicht in einer Virtualität. Dort, in dieser Virtualität haben wir uns deshalb einen echten Heinz plaziert. Und zwar in der 3D-Welt Second Life. Dort hat er nun einen, meiner Meinung nach,  würdigen Platz gefunden, und sein Spirit schwingt mit. Leider konnte ich Heinz nie kennen lernen, im "echten Leben" (Was ist das echte Leben?). Dafür nimmt er jetzt einen Platz ein, in unserem virtuellen Büro von SLTalk + Partner im Platinum-Tower des Apfellandes in Second Life. Apfelland wurde von Arktis errichtet (!)

Ich überlege, ob wir dem Bild von Heinz, in Sandalen vor seinen Büchern sitzend, noch einen Bilderrahmen konstruieren. Dieser Bilderrahmen könnte, kybernetisch, als Beobachter, individuell auf den Beobachter des Bildes wirken. Der Bilderrahmen wäre dann so etwas wie der Beobachter des Beobachters. Ja (!) So etwas ist möglich in dieser Welt, ein Bilderrahmen der sich verändert, je nach dem wie der Beobachter des Bildes beobachtet.

Realität? Welche Realität? Ich habe Sie auch noch nicht entdeckt … aber dafür den Konstruktivismus. Alles Weitere überlasse ich dem Betrachter des Artikels 🙂

19 Meinungen

  1. Maturana und Glasersfeld hätten dann aber auch einen Ehrenplatz verdient.

  2. Das stimmt! Wie wärs mit einer „Kybernetischen-Galerie“ dieser großartigen Köpfe, eine Art Errinnerungsstätte, …. ich finde noch nicht das richtige Wort …. wie wäre es mit einer Wortschöpfung für einen virtuellen Raum, indem wir Bilder (und vielleicht mehr) dieser Namen vereinen: Maturana, Foerster, Glaserfeld, Wittgenstein, Baetson, Perls usw. usf. ?

  3. Wie wär’s mit Kybernautikum? Oder Autopoiesia? Oder Tempel zur zweiten Ordnung …

  4. Nachtrag: „Galerie nichttrivialer Maschinen“ fiele mir noch ein …

  5. Jaaa! Das klingt gut! Tolle Sache …. Kybernautikum und Autopoesia finde ich gut, auch „Galerie nichttrivialer Maschinen“ 🙂 Toll …. weiter …. @jarchow-klaus: Bewegst Du Dich auch dort, in SL?Mit kybernetischen Grüßen,Andreas

  6. Second Life? Ich? Wozu – um die Banalität meiner Existenz zu duplizieren? Wenn, dann wäre ich schon eher in WoW oder Guild Wars zu finden …

  7. Vielleicht beides:

    Die Gesellschaft ist eine zeitgegenläufige Sinnmaschine, die (…) ihre Welt (…) als Projektion einer Oberfläche erzeugt, eine virtuelle Welt mithin. Anders gesagt: Die Realität der Welt ist immer schon virtuell, und gerade das macht die Rede von der virtuellen Realität obsolet und ungemein bestimmungsbedürftig.

    Siehe auch: Die World in der Welt des World Wide Web

  8. Diese Reflexion zum Thema SL fand ich ganz Witzig: Second Life – warum?

  9. Vielleicht kann man eine kybernetische Galerie machen, indem die Bilder der Denker und Macher der Kybernetik in einer Art Netzwerk an der Wand haengen und interktiv verbunden werden. Dafuer koennte z.B. das www , Beats Netz und wikipedia genutzt werden.

  10. Apfelland…. hmmm… sind das nicht die, die einem KOSTENLOSE VIP-MITGLIEDSCHAFT geben, wenn man sich bei Arktis oder auch Karstadt das Second Life-Starterkit für 7.99€ gekauft hat? In dem eine kurze Anleitung (Mit Inhalten, die es im Web zu finden gibt, und zwar an jeder Ecke) und ein Datenträger mit dem (inzwischen Open Source) Client drin ist?Potztausend, das ist, realistisch gesehen, unverschämt.Alles ist Real, sobald es einen Namen hat.

  11. Ja genau.Ich nehme die mitlerweile als „Raubritter“ wahr.Naja, so schnell hat man sich seinen Namen (wenn man einen hat) versaut. Aber es steht halt jeden Tag wieder ein dummer auf… und die Kasse klingelt.Am Anfang sah das eigendlich vielversprechend aus…

  12. Jaja so ist das mit der Werbung und den „tollen“ Angeboten! Frei nach dem Motto: Wir bieten Ihnen wahnsinnig wichtige, unverzichtbare und unglaublich günstige Programme die Sie weltexklusiv nur bei uns bekommen.

  13. Ist second live nicht eine Flucht aus der Realität?

  14. Interessanter Ansatz. Ich warte schon auf den Moment, wenn ich mich direkt in die virtuelle Realität einstöppsele. So wie: Mein UMTS-USB-Stick geht jetzt noch in die Buchse im Laptop, demnächst geht sie in die Buchse in meinem Nacken. Würde mich wirklich nicht wundern, wenn die Grenzen zwischen Cyberreality und „real“ reality immer mehr verschwimmen und verschwinden.

  15. Interessanter Ansatz auch hinsichtlich der sichj durch UMTS usw. immer weiter verbessernden Transfergeschwindigkeiten und der steigenden Rechnerleistung. Wenn es mal eine „http://www.moobicent.de/mobiledsl-flatVideo-echte“ umgebung gibt, wird die Grenze sehr schnell sehr vage und nebelig.

  16. Mal sehen, was passiert, wenn wir richtige Video-artige Graphik als Standard im Netz haben

  17. Mobiles Internet

    Ein Kommentar dazu, dass Second Life als „Websimulationsspiel“ bezeichnet wird, verkneife ich mir vorsichtshalber einmal 😉

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