Die Mythen und Fakten über das Essen ändern sich alle Nase lang und das bringt uns viele eigenartige Ernährungsformeln und Diäten, die aus Perspektive der Ernährungswissenschaft längst überholt sind. In diesem Dunstkreis sollte man auch die Mayo Diät betrachten. Die auch als „Eier Diät“ bekannte Abnehmmethode wurde in den 1950-er Jahren entwickelt und basiert auf einer sehr eiweißreichen Ernährung, die auf Fett und Kohlenhydrate weitgehend verzichtet (ähnlich der Atkins Diät also Low Carb). Dafür sollen Eier gegessen werden, genauer gesagt drei zu jeder Mahlzeit. Das klingt nicht nur eklig, wenn man nicht gerade ein absoluter Eierfan ist, das ist auch wenig gesund, denn zum einen ist die Mayo Diät somit nämlich unglaublich monoton und nicht so leicht durchzuhalten, andererseits riskiert man Mangelversorgung.
Die Theorie der Mayo Diät
Hinter der Mayo Diät steckt die Theorie, dass der Körper durch die hohe Eiweißaufnahme gezwungen wird, dieses in Glukose umzuwandeln. Glukose wird in einer ausgewogenen Ernährung aus anderen Nahrungsmittel wie kohlenhydratreichen Speisen etc. gewonnen und bedeutet für unseren Körper wertvolle Energie. Man zwingt den Körper nun, sich die Glukose aus dem Eiweiß herzustellen und macht ihm die Arbeit somit schwerer, was dann im Endeffekt schlank machen soll.
Eiweiß ist zwar ein wichtiger Baustein der Ernährung, nimmt man aber zu viel davon auf, kann der Körper durch die vielen Abbauprodukte aber auch krank werden. So können Nierenschäden und chronische Krankheiten wie Gicht die Folge sein. Der Jojo-Effekt ist bei der Mayo Diät ebenfalls nicht zu unterschätzen.
Wer wirklich langfristig abnehmen möchte, sollte besser seine Ernährung grundsätzlich überdenken. Dabei helfen z.b. die 10 Ernährungsregeln der Deutschen Gesellschaft für Ernährung und ein wenig gesunder Menschenverstand, sowie die Einschränkung von tierischen, zugunsten pflanzlicher Proteine und Fette.
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