Bevor die Parodontose entsteht kann man aber einiges tun, um den Lauf der Dinge aufzuhalten. Es sollte, gerade wenn man auch Brücken, Zahnersatz oder sonstige Veränderungen an den Zähnen hat, auf die richtige Mundhygiene geachtet werden, denn eine Zahnfleischentzündung entsteht durch Plaque und Bakterien. Die sind in der Mundhöhle sehr zahlreich und bilden hier ein Milieu, das im gesunden Zustand gut funktioniert. Wird es gestört macht das den gesamten Zahn für die Gingivitis anfällig macht.
Medikamente gegen Zahnfleischentzündung
Am besten schaut sich ein Kieferorthopäde oder Zahnarzt die Zahnfleischentzündung an, denn er muss bei einer chronischen Gingivitis über den Zustand und das Stadium entscheiden. Wenn es sich nur um einen leichte und akute Entzündung handelt, kann man auf rezeptfreie Medikamente aus der Apotheke zurückgreifen. Die enthalten oft ein Lokalanästhetikum (Lidocain und Benzocain). Gute Mittel sind auch Hexetedin und Chlorhexadin. Man kann aber auch pflanzlich gegen die Zahnfleischentzündung vorgehen.
Natürlich Mittel gegen Gingivitis
Bei Zahnfleischentzündung helfen auch ätherische Öle aus Kräutern. So hat Salbei eine desinfizierende und antibakterielle Wirkung, Kamille beruhigt und auch Myrrhe hilft sehr gut. Die natürlichen Medikamente kann man als Tinktur anwenden und später auch noch in den Speiseplan einbauen, um im Alltag etwas für gesunde Zähne zu tun. Denn eines steht fest – Zähne müssen ein Leben lang halten und selbst, wenn einige schon ersetzt sind gilt es, den restlichen Zahnapparat zu schützen.