Die Tiere des Meeres in einem Tank: ein Besuch im Aquarium

Zuerst also die Fütterung der Seelöwen angesehen, ein Spektakel für sich. Junge Frauen in kniehohen Gummistiefeln setzen sich auf die Steine und rufen die Tiere beim Namen. Sie kommen angeschwommen, lassen sich streicheln und schnappen nach den Fischen. Ihre Körper sind gefleckt, sie können sich wie eine Spirale im Wasser bewegen.

Das Aquarium selbst wird im Inneren dominiert von einem riesigen Tank, der sich in der Mitte befindet und an dem die Besucher auf einer Rampe vier Etagen lang hochlaufen können. Oben angekommen, schaut man auf Haie, eine grosse Schildkröte Myrtle (green sea turtle – sie lebt schon seit Eröffnung des Aquariums 1969 in diesem Tank) und viele, viele bunte Fische (insgesamt um die 600 Tiere; diese Informationen werden alle bei einem Vortrag gegeben). Alles ist in Bewegung, sogar die Taucher, die die Tiere füttern. Ein Korallenriff ist eine willkommenes Versteck für die scheuen Fische.

Im Erdgeschoß der Ausstellung leben die Publikumslieblinge, die Pinguine, etwas 65 Vögel. Es gibt drei Arten zu bestaunen:  die Humboldtpinguine, auf englisch African Penguin genannt, machen die Mehrheit des Pinguinvolkes aus. Es gibt ein paar Exemplare der Rockhopper (dt.: Felsenpinguin), die leicht an den gelben Federn zu erkennen sind, welche sich über dem Auge befinden. Und die kleinste Pinguinspezies, der blue penguin. Der Lebensraum der Pinguine ist so gestaltet, dass sie fast von jedem Punkt des Aquariums aus gesehen werden können. Und das wird auch reichlich genutzt, besonders zu Fütterungszeiten, zu denen ein Mitarbeiter inmitten der Pinguine wissenswerte Fakten vermittelt.

Schön gemacht sind die Lernabschnitte seitlich vom Tank. Hier gibt es kleinere Aquarien und Stationen, bei denen man die Tiere sogar anfassen kann, einen Seestern zum Beispiel oder eine Krabbe. Und Algen ganz nah.

Im Erdgeschoß beherbergt ein abgedunkelter Raum eine Austellung zu Quallen. Verschiedene Lebensräume wurden nachgestellt, um die Quallen artgerecht unterzubringen. So sind mehrere Aquarien zu sehen, die den offenen Ozean darstellen sollen. Im Dunkeln leuchten die Quallen und ihre gemächlichen Bewegungen sind gut zu verfolgen.

Wer Lust hat, kann nach dem Besuch des Aquarium die Tiere noch auf einen großen Bildschirm sehen. Gleich neben dem Gebäude gibt es ein IMAX Kino mit 3-D-Filmen. Wer immer noch nicht genug hat von den Geschöpfen des Meeres, kann versuchen, Wale zu beobachten auf einem Schiff gesponsort vom Aquarium.

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