Der Vielvölkerstaat Birma firmiert unter vielen Namen: 1989 wurde das Land von der Militärregierung in Pyidaungsu Thamada Myanmar Naing-Ngan-Daw umbenannt, bei uns ist es auch unter Myanma Naingngan, vor allem aber auch als Myanmar und Burma bekannt. Der Umstand, dass Birma unter Militärherrschaft steht, hat bis vor Kurzem den Tourismus stark eingeschränkt, dabei hat das Land einiges an imposanten Bauwerken und Sehenswürdigkeiten zu bieten.
Abenteuerurlaub in Birma
Dadurch, dass in Birma fast 88 Prozent der Bevölkerung Buddhisten sind, kann man hier einige der eindrucksvollsten Statuen, Pagoden und Tempel finden, die zu diesem Kulturkreis und dieser Religion gehören. Birma schmiegt sich zwischen Indien, China und Thailand und liegt am Golf von Bengalen im Indischen Ozean. Der Indische Monsun sorgt für die Regenzeit von Mai bis Oktober, kühl wird es von November bis März, während der Großteil der Monate April, Mai, Oktober und November ausgesprochen heiß werden können.
Als Tourist ist man zwar gern gesehener, denn Devisen-bringender Gast, aber völlig ohne Vorsicht sollte man sich nicht nach Burma begeben. Das Land eignet sich vor allem für abenteuerlustige Reisende und weniger für den typischen Pauschalurlauber. Die politischen Verhältnisse, Rebellen an den Staatsgrenzen und auch Naturkatastrophen können die Reise in der Union Myanmar ausgesprochen unsicher gestalten.
Unerschlossenes Asien: Birma
Man sollte sich darauf einstellen, dass weder die Anreise noch der Aufenthalt leicht wird. Viele Orte sind für Touristen gesperrt, mit den Militärs ist in der Regel nicht zu spaßen. Auch sollte man sich im Vorfeld bewusst sein, dass man seinen Urlaub in einer sozialistischen Diktatur verbringt. Nichtsdestotrotz ist Birma ein fantastisches Land, wenn man das Abenteuer liebt und eine fremde Kultur kennenlernen will.
