Die meisten werden automatisch erst einmal die gute, alte Wassergymnastik vor Augen haben, bei dem, vor allem ältere Menschen gemächlich und im flachen Wasser die Beine baumeln lassen. Doch damit hat Aquajogging, einer der neuen Fitness-Trends wenig zu tun. Erster großer Unterschied: Das Training findet im tiefen Wasser statt, heimliches Abstützen geht also nicht. Zweitens: Man trägt Schuhe! Und wird schwitzen, denn Aquajogging geht an die Substanz – allerdings auf sehr sanfte Weise.
Aquajogging: Was wird benötigt?
- Badeanzug/ Bikini/ Badehose
- Aqua-Schuhe (Nylon, Neopren)
- Schwimmgürtel (aus Schaumstoff)
- für Fortgeschrittene: Schaumstoff-Gewichte für Füße und Arme, Hanteln, Aqua-Discs
Aquajogging: So wirds gemacht!
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Aquajogging
Aquajogging wird Ihnen den Schweiß auf die Stirn treiben, was man normalerweise nicht gewohnt ist im Wasser. Durch einen speziellen Schwimmgürtel wird dem Körper Auftrieb gegeben, und die Aqua-Schuhe tuen dasselbige. Das bedeutet wiederum, dass das Laufen im Wasser erschwert wird und mehr Kraft kostet. Der Schwimmgürtel hilft aber gleichzeitig davor, nicht unterzugehen. Dann kann es losgehen, und man versucht, Armbewegungen inklusive, im Wasser zu joggen. Das kann erst einmal sehr ungewohnt und schwierig sein, denn so einfach wie an Land ist es nicht. Wer aber einmal die Balance gefunden, und den Bewegungsablauf verinnerlicht hat, kann richtig loslegen. Es empfiehlt sich, Aquajogging innerhalb eines professionellen Kurses oder einer Unterrichtsstunde zu erlernen. Mittlerweile bietet fast jedes größere Fitnessstudio mit Pool diese Kurse an, auch viele Schwimmbäder bieten Aquajogging-Stunden an. Der große Vorteil hierbei ist, dass das Equipment meistens gestellt wird und ein Experte Ihnen genau erklären kann, wie der Start funktioniert. Generell gibt es mehrere Übungen und Varianten, um das Training abwechslungsreicher zu gestalten: So kann man in kleinen oder großen Schritten laufen, die Beine im 90° Winkel anziehen, die Füße Richtung Po anfersen oder eben mit den Armen boxen, schieben und und und.
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Aquajogging – Kalorienverbauch und Vorteile
Der große Vorteil gegenüber dem Laufen an Land liegt auf der Hand: Im Wasser werden die Gelenke nicht angegriffen, da man ja sozusagen „schwebend läuft“, und nicht bei jedem Schritt auf harten Asphalt oder Waldwegen tritt. Somit ist der Wassersport gerade auch die optimale Variante für Menschen mit Gelenkproblemen, Knie- und Rückenschmerzen. Durch den Ganzkörper-Einsatz stärkt das Joggen im Wasser außerdem sämtliche große Muskelgruppen und wird Ihre Ausdauer, bei regelmäßigem Training, auf ein neues Level bringen. Zudem ist das Sportprogramm ein wahrer Kalorienkiller, denn durch den Widerstand des Wassers muss der Körper wesentlich mehr Muskelkraft und Energie aufwenden: So kann man in einer Stunde Wasserjogging bis zu 800 Kalorien verbrennen – dieser Wert toppt sogar das Laufen an Land.
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Aquajogging – Training und Extra-Übungen
Am besten ist es, Aquajogging im Rahmen eines Kurses oder in der Gruppe zu betreiben, da alleiniges „ich renne durch den Pool“-Ausdauertraining auf lange Sicht nicht allzu motivierend und aufregend sein wird. Mit Musik, klaren Anweisungen einer Trainerin und ebenfalls schwitzenden Leidensgenoss(inn)en kann die Stunde erstens schneller vergehen und zweitens wird man zum Durchhalten motiviert. Und die Übungen stoppen nicht beim Jogging, der Trend geht weiter und neue Kurse wie Aqua-Aerobic und Bauch-Beine-Po-Kurse unter Wasser werden mehr und mehr angeboten. Der kalte Winter kann also kommen, im beheizten Schwimmbad kann man nämlich ab sofort auch seine Runden drehen!
| Zeitaufwand: 45-60 Minuten | Schwierigkeitsgrad: |
Schublauf diagonal:
Seitschublauf diagonal:
Brustarm Laufschritt:
Schublauf diagonal rückwärts:
Aqua CrossCountry:
