Dabei handelt es sich bei der nordischen Mythologie nicht um ein extern durch eine Religion zusammenhängendes Prinzip, sondern um Sagen und Mythen, die aus dem gesamten Raum Skandinaviens stammen.
Götter und die Nordische Mythologie
Die nordische Mythologie verfügt über eine Vielzahl von Göttern und Göttergeschlechtern, darüber hinaus werden mythische Tiere, Gegenstände und Orte erwähnt. Bekannte Götter sind Balder, Hel, Freya und Freyja, Thor, dessen Vater Odin (auch Wotan, Hauptgott) und Loki. Es gibt aber eine Vielzahl weiterer Götter, die in den Mythen und Sagen Erwähnung finden. Bekannt sind zudem die Riesen und vor allem die Walküren aus der nordischen Mythologie.
Walküren in der nordischen Mythologie
Die Walküren sind der Mythologie nach weibliche Geister, die direkt dem Hauptgott und Göttervater Odin unterstellt sind. Sie waren wahrscheinlich ursprünglich Totendämonen und wurden mit Walhall in Verbindung gebracht. Dabei handelt es sich um die Schlachtenhalle, in der die toten Krieger ihre Ruhe fanden. In späteren Überlieferungen wurde Walhall auch als Odins Festhalle in seiner Burg in Asgard verstanden und weniger deutlich-drastisch als Leichenfeld.
Weltuntergang und Schöpfung
Die nordische Mythologie kennt natürlich auch Begrifflichkeiten für die Schöpfung der Erde und den Weltuntergang. Letzterer ist in der Sage „Ragnarök“ wiedergegeben und deutet sich demnach durch dreijährige Kämpfe und einen Fimbulwinter an. Dieser Winter gehört zu den vier Katastrophen der nordischen Mythologie und dauert über drei Jahreszeiten hinweg.
