Ihr Gesprächspartner im Internet könnte ein Nachfahre von George sein, dem preisgekrönten Chatbot. Sieben Jahre nach seiner Geburt als Software bekam er mit einem Avatar auch ein eigenes Gesicht. Seitdem residiert er im Cyberspace und redet in 40 Sprachen mit 2.000 Leuten gleichzeitig.
Der Clou an der neuen Generation Chatbots wie George ist, dass sie ihr Wissen und ihre sprachlichen Fähigkeiten nicht fest einprogrammiert haben. Sie lernen durch Konversation. Im Unterschied zu uns haben sie aber ein perfektes Gedächtnis und sind nicht durch begrenzende Glaubenssätze gehemmt. Also können sie in Unterhaltungen immer perfekter auf das jeweilige Weltbild und die jeweiligen Nöte des „Gegenüber" eingehen. Also genau das, was ich in Trainings Vertriebs- und Servicemitarbeitern mühsam zu vermitteln versuche.
So ist mein spezielles Konzept für die Chatbots der nahen Zukunft der Vimo, ein Virtueller Mentor. Statt sich zur Therapie oder Persönlichkeitsentwicklung in die weltanschaulich begrenzten Fänge eines Freudianers zu begeben, kann ein Vimo ohne Vorbehalte auf den Menschen zugehen und ihm Lösungsansätze vermitteln. Und er wird immer besser darin, denn wie bei den Tipps von Amazon merkt er sich Millionen von Konversationen und dazu, ob die Tipps funktioniert haben: „Bei fünf Millionen Menschen mit ähnlichen Problemen wie Ihnen half dieser Ansatz . . ." Was nicht funktioniert, wird nicht länger kommuniziert.
Noch sind wir in den Pionierzeiten. Reden Sie doch einmal mit George: http://www.jabberwacky.com/
