Man sollte jetzt nicht mit Phobien behaftet im Wald spazieren gehen, sondern sich entsprechend vor- und nachbereiten, um einen Zeckenbiss zu vermeiden. Die kleinen Plagegeister sind bereits im Frühjahr aktiv und diese Aktivität hält bis in den Spätherbst an. Insbesondere die späten Nachmittagsstunden und der Abend wird von den Spinnentieren genutzt, um Ausschau nach potenziellen Opfern zu halten.
Der Schutz vor Zecken beginnt schon bei der Kleidung. Ist es absehbar, dass man längere Zeit in geschlossenen Wäldern und weitläufigen Wiesen mit hohem Wuchs zubringt, sollte man sich unabhängig vom Wetter mit einer geschlossenen Kleidung versehen. Lange Ärmel, feste Schuhe, lange Hosen und möglicherweise ein Hut können den Menschen vor einem Zeckenbefall schützen. Ist die Kleidung dann auch noch in hellen Farben gewählt, lassen sich die Zecken leichter entdecken und entfernen.
Hinzu kommt das Vermeiden von Gebüschen, Unterholz und hohem Gras, die als bevorzugte Aufenthaltsorte der Zecken gelten, von wo aus sie sich auf den Wirt fallen lassen können, ausgelöst von der hohen Temperatur.
Ist man trotzdem von einer Zecke gebissen worden, sollte man das Tier mit einer Pinzette nah an der Haut entfernen, da das Stechsaugorgan mit Widerhaken versehen ist. Sollte man eine Rötung der Stelle auch an den folgenden Tagen erkennen, bitte unbedingt einen Arzt konsultieren, um Folgeschäden gänzlich auszuschließen.
