Zunächst muss man bei einer Anwendung eines Nikotinpflasters trotz Rezeptfreiheit einen Arzt konsultieren, denn das Membranpflaster bewirkt eine Verengung der der Blutgefäße, die bei aber bei einer Vorschädigung schwerwiegende Folgen haben kann. Unmittelbar nach einem Herzinfarkt, einer Angina pectoris, bei akutem Bluthochdruck oder bei extremer Hautempfindlichkeit sollte man auf den Einsatz des Nikotinpflasters in jedem Fall verzichten.
Bei einem Nikotinpflaster kommt das Prinzip der Substitution zur Anwendung, wobei das Nikotin durch einen Wirkstoff teilweise ersetzt wird und somit die Phänomene des Entzuges abmildert. Je nach Umfang des Rauchens sind Nikotinpflaster in unterschiedlicher hoher Dosierung erhältlich, wobei im Verlauf des Entzuges die Dosierung langsam sinken sollte, damit das Pflaster und deren Wirkstoff nicht zum vollständigen Ersatz wird.
Zwar haben Studien bereits belegt, dass Nikotinpflaster ein hilfreiches Mittel zur Rauchentwöhnung sein kann, allerdings behaupten gerade Psychologen, dass es sich um einen ähnlichen Effekt wie bei medizinischen Placebos handelt. Der Rauchentzug ist vor allem eines, reine Kopfsache. Wer sich also endgültig von der Zigarette verabschieden möchte, muss eisernen Willen mitbringen.