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    Start » Mythen und Wahrheiten im Zukunftsmanagement (Teil 11)
    Finanzen & Handel

    Mythen und Wahrheiten im Zukunftsmanagement (Teil 11)

    21. Dezember 20061 Minuten Lesezeit

    Mythos Nr. 11: Den 11. September hätte man vorhersehen müssen

    Falsch! Immer wieder überrascht uns die Zukunft, erwischt uns auf dem falschen Fuß. Und schon beginnt die Suche nach den Verantwortlichen und ersatzweise nach denen, welche die Überraschung doch hätten erkennen müssen.

    Wirklichkeit: So genannte wild card events wie am 11. September 2001 oder am 26. April 1986 (Tschernobyl) sind aus Sicht der strategischen Unternehmensführung praktisch nicht antizipierbar. Sie sind jedoch vorstellbar. Ein kleiner und dennoch entscheidender Unterschied. Für das strategische Management sind auch weniger die Ereignisse selbst entscheidend, als die Auswirkungen, die sie nach sich ziehen. So war das Bedrohliche am 11. September für die meisten Unternehmen die daraufhin einsetzende Konsum- und folglich auch Investitionszurückhaltung. Diese Situation muss jedes Unternehmen durchdenken, denn eine vernünftige Diskontinuitätenanalyse muss immer den Fall eines Umsatzrückgangs um 10, 20 oder gar 50 Prozent durchdenken. Es sind weniger die Eigenarten, sondern vielmehr die potenziellen Auswirkungen von Diskontinuitäten, die untersucht und für die in der Folge Präventiv- und Eventualstrategien entwickelt werden müssen.

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