Die klimatischen Bedingungen, welche in den Mittelmeerregionen auftreten, erlauben kein schweres und fettiges Essen. Stattdessen verteilen die Bewohner der jeweiligen Länder ihre Mahlzeiten in kleinen Portionen über den gesamten Tag. Die allabendlichen Tapas haben beispielsweise in Spanien eine lange Tradition und sind für die Iberer ein weiterer Grund, um sich abends mit Freunden zu verabreden. Das Essen nimmt hierbei einen wesentlich höheren Stellenwert ein als in Deutschland, denn gemeinsames Speisen besitzt im Mittelmeerraum eine große gesellschaftliche Bedeutung. Positiver Nebenaspekt ist die langsam Nahrungsaufnahme, die zu einer vorzeitigen Sättigung führt.
Typische Bestandteile der Mittelmeer-Diät sind Erzeugnisse der Region wie Fisch, Meeresfrüchte, Obst und Gemüse. Dabei gestalten sich die Mahlzeiten unglaublich facettenreich, weil der Fisch gern mit anderen Produkten kombiniert wird. Zudem werden er und das passende Gemüse meistens gebacken oder gedünstet, damit die gesunden Inhaltstoffe nicht verloren gehen. Salat sollte bei der Mittelmeer-Diät unbedingt zum Speiseplan gehören. Dieser wird gerne mit fettarmen Fleisch von Huhn und Pute angereichert, um auch diese wichtigen Bestandteile integrieren, denn trotz aller Motivation, sollte man niemals auf wichtige Bausteine der Nahrung verzichten.
Wissenschaftliche Studien haben zudem ergeben, dass die Menschen in der Mittelmeerregion aufgrund ihrer Ernährung eine wesentlich höhere Lebenserwartung besitzen, was wiederum ein weiterer positiver Nebenaspekt der Mittelmeer-Diät wäre.