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    Start » Kommunismus lohnt sich doch nicht? Oder: der ?arme? Fidel.
    Politik Ausland

    Kommunismus lohnt sich doch nicht? Oder: der ?arme? Fidel.

    17. Mai 20062 Minuten Lesezeit

    Er besitze nichts. Rein gar nichts. Sein Vermögen betrage „null“, so Castro. Der Arme. Ich habe kurz drüber nachgedacht eine
    Spendenaktion für ihn zu starten, damit er sich eine neue Uniform kaufen kann,
    denn wahrscheinlich hat er sich die auch nur geliehen. Seit 50 Jahren. Genauso
    wie er sich die Insel von seinem Volk „geliehen“ hat.
     
    Dann kam`s aber noch toller. Castro behauptete, er verdiene
    als Staatschef lediglich 900 kubanische Pesos – umgerechnet 40 US Dollar im
    Monat, also 1,33 Dollar am Tag. Damit verpasst Castro nur ganz knapp die Armutsdefinition der UNO. Laut dieser liegt Armut dann vor, wen man weniger als 1 US Dollar am Tag zur
    Verfügung hat. Castro wäre der erste Staatschef, der mir bekannt ist, der auch
    nur annährend diese Grenze erreicht.
     
    Der kubanische Zentralbankchef Francisco Soberon setzte dann noch einen drauf. Er nannte
    die Forbes Veröffentlichung eine „giftige Lüge“ der US Geheimdienste. Hat
    ihm wohl noch niemand erklärt, dass in Demokratien die Pressefreiheit herrscht und
    die Medien darüber berichten können, worüber sie wollen, ohne dass sich
    staatliche Stellen einmischen – anders als in Kuba.
     
    Also dann Fidel, viel Spass beim Geld ausgeben! Oh, ich vergas, du hast ja gar keins…

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