Bild-Quelle: Rehabilitation Institute of Chicago (RIC)
Im Mai 2001 verunglückte der Starkstromelektriker Jesse Sullivan so schwer, dass Ihm beide Arme amputiert werden mussten. Ein normales Leben zu führen, schien für den Vierundfünfzigjährigen in Zukunft unmöglich. Dank seines Kampfgeistes und der Bionikforschung am Rehabilitation Institute of Chicago (RIC) kann der Mann heute wieder seine Enkelkinder umarmen.
Die Technologie für die „bionischen Arme“ die Jesse Sullivan heute helfen, wurde von Todd Kuiken , dem Direktor des RIC und seinem Team am Neural Engineering Center for Artificial Limbs (NECAL) entwickelt.
Gesunde Nerven wurden von der Schulter in die Brust des Patienten transplantiert und durch Elektroden mit den Prothesen verbunden. Diese Operation und die innovative Technologie der Prothesen ermöglichen es Sullivan seine neuen Arme wie echte Gliedmaßen zu steuern. Ein Gedanke genügt, um die gewünschte Bewegung auszuführen. Bei dem Gedanken an das Schließen seiner Hand gelangen nun Nervenimpulse in seine Brustmuskulatur, wo aufgeklebte Elektroden die neuronalen Signale für die gewünschte Aktion an den „bionischen Arm“ weitergeben.
Nicht nur für Amputierte stellt diese Technologie einen enormen Fortschritt dar, sie ist auch ein weiterer Schritt auf dem Weg zur neuronalen Mensch-Maschineninteraktion. Für diese Steuertechnik wurden keine grundlegend neue Verfahren entwickelt, sonder vorhandene Techniken konsequent und innovativ kombiniert.
Die Chefarztfrau
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