Je nachdem in welchem Zustand sich der Holz-Gartenzaun befindet, bedarf es einer gründlichen Reinigung des Gartenzaunes, bevor gestrichen werden kann.
Holz-Gartenzaun streichen – Grünbelag entfernen und grundieren
Neues, unbehandeltes Holz mit Holzgrund bzw. Grundierung streichen. Ist der Holz-Gartenzaun stark verschmutzt und verwittert, sollte, nachdem grobe, verhärtete Beläge auf dem Holz abgebürstet wurden, ein Grünbelag-Entferner verwendet werden. Er wird auf die verunreinigten und vermoosten Flächen mit dem Pinsel auftragen. Dass die Belagreste abgebürstet werden können, zeigt die Vergrauung des zu behandelnden Belages. Danach die Oberfläche des Holz-Gartenzaunes bis zum gesunden Holz abschleifen.
Bevor die Grundierung aufgetragen werden kann, wie von einem Maler empfohlen, muss das Holz trocken, sauber, fett-, öl- und wachsfrei sein. Eine Grundierung ist nur bei rohen und entsprechend abgeschliffenen Holz vorzunehmen. Die Grundierung möglichst gleichmäßig und nicht zu dick auftragen. Danach 24 Stunden trocknen lassen. Falls Sie kleine Schäden entdecken, ist es am besten diese sofort auszubessern, um die Haltbarkeit des Anstrichs zu verlängern.
Was für den Anstrich verwenden?
Welches Lasur verwendet wird, hängt von davon ab ob die den Holz-Gartenzaun komplett abgeschliffen haben oder nur stellenweise und womit er zuerst behandelt wurde. Wenn sie den Zaun in seinem natürlichen Aussehen in Ihrem Garten glänzen lassen wollen, bietet eine Holzschutz-Lasur, zum Beispiel von Cosolan, den besten Schutz.
Bei Farben und Lasuren sollte darauf geachtet werden, dass das Holz trotz optimalen Schutzes vor Wind und Wetter, atmen kann. Spezielle Wetterschutz-Farben sind elastisch und „gehen“ mit dem Holz mit, ohne zu reißen oder abzublättern, und halten bis zu 10 Jahren. Die Lasur oder Farbe gut aufrühren und ebenfalls gleichmäßig mit dem Pinsel auftragen. Nach 24 Stunden ein zweites Mal den Holz-Gartenzaun streichen.
