Nicht rechtlich sondern eher so lebenserhaltungstechnisch. Schließlich geht es auch um Saudi-Arabien. Und da sind, wir erinnern uns, die Attentäter des 11. September hergekommen.
Da sind also 1 Mrd GBP von GB nach Saudi-Arabien geflossen, damit 63,5 Mrd € für ein paar Waffen von Saudi-Arabien zurück nach GB fließen. Geile Verzinsung das und ein paar Nummern größer als so eine poplige Bestechung der Beamten im Bauamt für die Genehmigung eines nicht genehmigungsfähigen Bauantrags.
Nicht, dass ich hier irgendwelche Vergleiche anstellen will.
Die britische Regierung hat übrigens die Aufklärung der wahren Vorgänge aktiv verhindert. Schließlich hat die saudische Regierung angedeutet, 72 Eurofighter kaufen zu wollen. Für den britischen Waffenhersteller BAE wäre das ein Geschäft von 20 Mrd GBP. Da kann man natürlich getrost von nationalen Interessen sprechen. Zumal die Saudis nach Bekanntwerden der Ermittlungen ganz öffentlichkeitswirksam intensive Gespräche mit den Franzosen führten. Den Franzosen!
Völlig klar, dass es so nicht weitergehen konnte.
Der britische Innenminister erkundigte sich kurzerhand bei seinem deutschen Kollegen IM „Schnüffel“ Schäuble, wie man politische Gegner, also Journalisten, loswird bzw. sie zumindest vom Recherchieren abhält. Der stellte das Wissen und Know-how seiner HVA X zur Verfügung, die u.a. für die Geruchsproben der G8-Gegner zuständig war.
So schließt sich ein Kreis.
Und in 10 Jahren wird sich ein weiterer Kreis schließen, wenn es an dieser Stelle heißen wird: Wieviel Geld zahlte Deutschland und bekam wieviel zurück für den Export der hochmodernen HVA-X-Überwachungstechnologie? Welcher Skandal, wenn Deutschland sich unter Wert verkauft hätte und die Rendite unter der o.g. der Briten liegt!
Da wäre dann wohl Korruption im Spiel.
