Miss Hilton sollte durch die verhängte Haftstrafe Gelegenheit gegeben werden, über ihr Leben nachzudenken. Dass sie diese Aufgabe in vier Tagen absolvieren konnte, ist kaum verwunderlich. Sex, Alkohol und debiles Grinsen sind ja nun wirklich keine Themen, die einen gesunden Erwachsenen länger als ein paar Stunden beschäftigen sollten. Paris hingegen hat dafür vier Tage benötigt – inklusive Gesprächstherapie mit ihrem Psychiater. OK, den hätte jeder von uns nötig gehabt, wenn wir uns über Miss Hiltons Leben Gedanken gemacht hätten, aber diese Aufgabe nimmt uns ja zum Glück die Presse ab. Auch wenn die Doppelzelle im Knast immer noch 100% mehr ist, als Paris im Kopf hat, zieht sie den Hausarrest mit elektronischer Fussfessel in der eigenen Luxusvilla vor, was sicherlich nicht auf ihre Intelligenz schliessen lässt, sondern lediglich auf einen guten Berater oder Anwalt, den sich die Schlampe äh das Partygirl vermutlich sogar leisten kann, ohne mit ihm vorher ins Bett zu gehen – wobei das eine ja das andere nicht ausschliesst.
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