Seit der Besiedelung Bostons (1630) wurde der Hafen für den Handel genutzt, heutzutage starten von hier aus Fähren zu den Inseln, Kreuzfahrtschiffe (deshalb auch Cruiseport genannt) und besagte Whale Watching Boote. Für letztere gibt es verschiedene Anbieter, dieser Zeitvertreib ist besonders bei Touristen sehr beliebt. Whale Watching von Boston aus ist eine lagnwierige Angelegenheit. Gewöhnlich fährt das Boot erstmal 1,5 Stunden raus auf den Ozean, um zu den „Meeresgegenden" zu gelangen, in denen sich die Wale befinden. Wenn man Glück hat, sieht man mal eine Flosse oder den Rücken eines Wales, begleitet von Begeisterungsschreien derjenigen Besucher, die sie entdeckt haben. Dann wieder genau so lange zurück. Ich habe mir sagen lassen, es macht mehr Sinn, von Gloucesteroder anderen Orten am Cape Cod auf den Ozean zu fahren.
Zurück zur Bostoner Hafengegend: vorbei an Ständen mit Souvenirs für Touristen und den Yachten und Hausbooten der Reichen, kann man Strassen mit Restaurant langlaufen, Pubs, Kutschen stehen für Rundfahrten bereit; die Hufe der Pferde sind weithin auf dem restaurierten Kopfsteinpflaster zu hören. Hier hat sich viel getan in den letzten fünf Jahren. Als ich vor sechs Jahren zum ersten Mal hier lang lief, war diese ganze Region eine einzige Baustelle. Zum Glück ist das endlich vorbei. Die Zeit des Wartens wurde nun belohnt mit einem Springbrunnen neueren Stils, sehr zur Freude von Kindern jeden Alters. Zeitversetzt arbeiten die Wassersprinkler bei momentanen 35 Grad auf Hochtouren. Ein wirklich gelungenes Projekt in der Innenstadt Bostons.
