In Nordamerika sind sie seit Jahrzehnten populär. Mittlerweile wollen auch immer mehr Deutsche wie auf Wolken schlafen und träumen von einem Bockspringbett. Oder war es doch das Boxspringbett? Wir klären auf.
So nennt man die Betten korrekt
Deutsche Schlafzimmer werden immer häufiger mit Boxspringbetten aufgerüstet. Die kastenförmigen, gepolsterten Betten kommen ohne Lattenrost aus. Stattdessen werden mehrere Schichten Federkerne in einem Holzrahmen gestapelt. Obenauf liegt eine normale Matratze und ein dünner Topper. Fans der Boxspringbetten schwören auf den weichen Schlafkomfort.
Mit dem turnerischen Bockspringen oder tierischen Springböcken haben die Betten nur wenig zu tun. Und mit Springen und Boxen haben die Betten ebenso wenig gemein. Auch Springboxbett ist nicht die korrekte Bezeichnung. Der Name Boxspringbett leitet sich vom englischen Wort „box spring“ ab, das so viel wie Matratzenfeder bedeutet. Andere Herleitungen gehen auf den Holzrahmen, die „box“, mitsamt der weichen Federung, „spring“, zurück.
Wie auch immer man es sich merken möchte: Die trendigen Betten heißen Boxspringbetten und nicht Bockspringbetten oder Springboxbetten oder Springbockbetten. Eine weiche Box zum Hineinspringen sozusagen.
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