Knapp 8.000 Euro muss man für den Dacia Sandero berappen und dabei scheint die Philosophie von Dacia sich zu bewahrheiten: „so günstig wie möglich, so viel Ausstattung wie nötig.“
Die kleine Schräghecklimousine lässt sich irgendwo zwischen VW Polo und VW Golf ansiedeln, aber wirklich gefährlich dürfte er beiden wohl nicht werden, denn in Deutschland spielen Komfort und Ausstattung eine entscheidende Rolle beim Autokauf – im Dacia Sandero hingegen ist weder noch von dem vorhanden. Das Modell wird es jeweils in zwei Benzin- und in zwei Dieselvarianten geben. Die Benzin-Motoren werden mit 75 PS und 87 PS ins Rennen geschickt und rangieren damit genau im Kleinwagenbereich. Auch die Dieselmotoren sind mit 68 PS und 86 PS nicht wirklich kraftvoller.
Auch wenn Frontairbacks serienmäßig zum Dacia Sandero gehören und Seitenairbacks für einen Aufpreis erhältlich sind, hängt der Sandero in Sachen Sicherheit erheblich hinterher.
Auch wenn der Bereich der Ultra-Low-Cost-Cars mit Autos wie dem Tata Nano und dem Dacia Sandero am Wachsen ist, dürfte diese Autos in Deutschland kaum eine Chance gegen die etablierten Marken haben.
