Cindy sucht eine Lehrstelle als Bäckerin, Lena König einen Ausbildungsplatz in der Floristik-Branche. Mit ins Internet gestellten Videos
stellen sich die beiden vor und hoffen, dass potentielle Arbeitgeber von der
Darbietung überzeugt werden.
Ich finde das eine gute Idee. Eine Videobewerbung erhöht die
Reichweite, zeigt Engagement, Willen sowie Kreativität und Arbeitgeber können sich bereits ein
erstes Bild machen, bevor es zum Vorstellungsgespräch kommt – mehr noch als
durch ein Bewerbungsfoto.
Zwar wird für die Erstellung des Videos eine DV-Kamera
benötigt, doch in vielen Fällen wird man sich diese im Bekannten- oder
Freundeskreis ausleihen können, wenn man nicht selbst eine besitzt. Und die
Kosten für das Einstellen ins Internet sind an vielen Plätzen umsonst (siehe
z.B. hier, hier und hier). So ist nur noch auf die Performance und die
richtigen Sätze zu achten. Und die kleine Aufregung gehört einfach dazu,
schließlich sind hier keine Medienprofis am Werk.
Parallel dazu sollte es natürlich mit den schriftlichen Bewerbungen
weitergehen.
