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    Start » Madeleine Peyroux: Mit ‚Standing on the Rooftop‘ zum Jazz
    Musik

    Madeleine Peyroux: Mit ‚Standing on the Rooftop‘ zum Jazz

    4. Juli 20112 Minuten Lesezeit
    Nicht nur Filme, auch Computerspiele bekommen ein immer höheres Budget spendiert: Titel wie God of War 3, Grand Theft Auto IV oder Red Dead Redemption machen nicht erst durch traumhafte Verkaufszahlen Schlagzeilen, sondern schon mit ihren exorbitanten Produktionskosten. Mal sehen wer sich unter den teuersten Computer Games tümmelt.

    1974 inmitten einer künstlerischen Hippiefamilie geboren, genoss Madeleine Peyroux schon von früh auf den Rückhalt ihrer Familie, eine Musikerkarriere an zu streben. Mit 16 stand sie mit einer französischen Jazz Band auf europäischen Bühnen, mit 22 nahm sie ihr Debütalbum unter dem Major Label Atlantic Records auf.

    Madeleine Peyroux – Durchhaltevermögen als Musikerin

    „Dreamland“ beinhaltete eigene Werke, aber auch eine illustre Anzahl an Coversongs von großen, musikalischen Vorbildern. Nicht zuletzt eine Interpretation von Billie Holidays „Getting some fun out of life“ brachte ihr von einigen Titel der Billie Holiday des 21. Jahrhunderts ein, selbst, wenn das zu der Zeit noch gar nicht angelaufen war.
    Probleme mit ihrer Stimme und die üblichen Quereleien mit einem großen Plattenlabel sorgten dafür, dass Madeleine die darauf folgenden Jahre vorwiegend in Paris als Straßenmusikerin unterwegs sein würde, bis sie mit ihrer EP „Got you on my mind“, die teils von William Galison mitgeschrieben wurde, bei Rounder Records unter Vertrag genommen wurde. Diesen Schritt würde sie nicht bereuen, denn ihr zweites Album „Careless Love“ wurde mehr als eine Millionen Mal verkauft, Madeleine stieg in die Ränge der erfolgreichen Jazz Künstlerinnen auf.

    Standing on the Rooftop

    „Standing on the Rooftop“ ist Madeleines fünftes Album, das vorwiegend eigenes Material, aber auch diverse Cover, darunter ein Beatles- und ein Bob Dylan Cover enthält. Die Jazzklänge auf „Standing on…“ von Madeleine Peyroux sind erdiger, was nicht zuletzt am Banjo liegen könnte, das ungewöhnlich ruhig und bedacht von Tom Waits‘ Kollege Marc Ribot gezupft wird. Gerade die ruhigen Momente machen das Album auch aus, denn genau dort zeigt sich Peyroux“ Stimme in all ihrer Wärme und Fülle, so dass man sehr wohl die Vergleiche zur Grand Dame des Jazz verstehen kann. Und wenn etwas „Gloomy Sunday“-Feeling mit dem unsäglich mondänen Robert Johnson Cover „Love in vain“ aufkommt, dann fällt es schwer, sich diese einfach gekleidete Frau auf dem Albumcover vor zu stellen, die mit geschlossenen Augen wie eine in Pailetten gehüllte Diva klingt.

    Tracklist:

    01. Martha my Dear (Beatles)
    02. The Kind you can't afford
    03. Leaving home again
    04. The things I've seen today
    05. Fickle dove
    06. Lay your sleeping head, my love
    07. Standing on the rooftop
    08. I threw it all away
    09. The party oughta be comin“ soon
    10. Superhero
    11. Love in vain
    12. Don't pick a fight with a poet
    13. Meet me in Rio
    14. Ophelia
    15. The way of all things

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