Die Natur steht schon in voller Pracht da, die vielen Blüten dekorieren momentan den Garten und nun wird es Zeit für eine Diagnose ihres Rasens! Denn über Winter wird der Boden oft stark beansprucht. Die klimatischen Bedingungen und die fehlenden Pflege machen den meisten Grünflächen schon etwas zu schaffen. Abhilfe schafft es, wenn Sie Ihren Rasen kalken.
Das Rasen kalken ist neben dem Vertikutieren, dem Düngen und natürlich dem Schnitt des Rasens eine der wichtigsten Maßnahmen, um die Grünflächen im Garten wieder sommerfit zu machen. Da man mit dem Rasen Kalk Wirkstoffe aufbringt, sollte man das Vertikutieren unbedingt vorher erledigen. Denn nur, wenn der Rasen von Unkrauten und Moosen befreit ist, kann er sich voll und ganz auf die Nährstoffzufuhr konzentrieren, die später durch das Düngen ja noch erhöht wird.
Rasen Kalk gegen Moose
In erster Linie bringt man mit dem Rasen Kalk den Basenhaushalt des Bodens wieder ins Lot. Meistens wird dieser zu sauer, was viele Unkräuter, aber vor allem Moos zum Wachsen und Gedeihen bringt. Das Kalken des Rasens gleicht das saure Milieu aus und sorgt dafür, dass das, durch das Vertikutieren der Grünfläche bereits entfernte, Moos nicht mehr nachwächst. Im Umkehrschritt bleibt somit natürlich mehr Platz für den Rasen selbst.
Wer seinen Rasen noch kalken möchte, sollte schnell damit beginnen, denn eigentlich ist es schon ein wenig spät. Rasen Kalk bringen erfahrene Gärtner nämlich schon Anfang März auf, da die grüne Pracht auch ein wenig Zeit braucht, um sich davon zu erholen. Denn bevor man düngt, sollten auf jeden Fall einige Wochen vergangen sein, in denen der Boden in Ruhe seinen Säure-Basen-Haushalt regulieren kann.