Doch Uli Hoeneß wäre ja nicht Uli der Managerfuchs, wenn bei ihm keine Sonderegeln bestehen würden. Ich möchte einfach nur mal an den Daniel van Buyten Transfer vom HSV zu den Bayern erinnern. Wie hatte es von Lederhosen-Seite so schön geheißen, als van Buyten sich Pro München geäußert hatte: „ Es hat keinen Sinn Spieler zu halten, die sich mit ihrem Verein nicht mehr zu 100% identifizieren und wechseln wollen.“
Genau Uli… Im Grunde genommen sehe ich das auch. Bloß frage ich mich nun, was ihr da für Schoten mit Owen Hargreaves abzieht. Dieser hat doch mittlerweile in fast jedem Medium sein Bedürfnis und Wunsch geäußert zu den Red Devils nach Manchester zu wechseln. Hargreaves: „Ich möchte mir dadurch einen Stammplatz einen Stammplatz in der Nationalmannschaft erkämpfen, meine Familie lebt dort etc…“
Ich würde einfach mal behaupten, dass wir durch solche Aussagen davon ausgehen können, dass sich der Engländer im Dienste der Deutschen genug gesagt hat. Die Bayern tragen anscheinend Ohrenstöpsel und auf einmal zählen die eigenen Aussagen, wie im Falle van Buyten öffentlich gemacht, nicht mehr. Das finde, ehrlich gesagt, ein bisschen schwach.
Vor allem dann, wenn solch ein Transfer auch noch mit 25 Millionen Euro Ablöse versüßt worden wäre. Aber nein, bei dem Wurstfabrikanten Hoeneß und Co. herrschen andere Gepflogenheiten. Hoffentlich ein Anlass für die anderen Bundesligavereine, dem Werben der Bayern in Zukunft nicht ständig nachgeben zu müssen.
