Die Rede ist von der entstehenden Unschärfe beim Verkleinern von Bildern.
Ist das Ausgangsmaterial ein Film kann es nur beim Vergrößern des Bildes zu Unschärfen kommen. Generell gilt für die analoge Fotografie: Je größer das Negativformat um so größer kann auch die Vergrößerung werden ohne Unschärfen zu riskieren.
Liegt das Ausgangsmaterial aber in digitaler Form vor, kommt es nicht nur beim Vergrößern des Bildes sondern auch beim Verkleinern zu Unschärfen. Dies erklärt sich aus der Tatsache, dass bei der Vergrößerung wie auch bei der Verkleinerung des Bildes die digitalen Bildwerte umgerechnet werden müssen. Bei diesen Umrechnungen entstehen zwangsläufig Ungenauigkeiten bzw. Rundungsfehler, die sich als Unschärfe im Foto bemerkbar machen. Deshalb gilt bei der digitalen Bildbearbeitung: zuerst die gewünschte Größe einstellen und anschließend schärfen.
