Schon kurios: Der smart cdi als 3-Liter-Auto war eher ein Flop, der VW Lupo 3-Liter-TDI und der Audi A2 wurden vom Markt genommen, das 1-Liter-Auto, in dem Ferdinand Piëch zu seiner letzten Amtshandlung gefahren ist, verstaubt in der Schublade. Der Markt war wohl noch nicht reif genug für diese Autos. Jetzt – vielleicht auch – weil sich die Medien verstärkt um dieses Thema gekümmert haben, gibt es einen regelrechten Run auf kleine Autos mit niedrigen Verbrauch.
Strom aus der Steckdose
Der eingeschlagen Weg ist richtig: Downsizing heißt das Zauberwort. Das heißt kleine Motoren, wenig Hubraub, Leistung via Turbolader, wenig Gewicht, Start-Stopp und viele Dinge mehr, helfen Kraftstoff zu sparen.
Unsinn ist es aber, wenn Hybrid-Fahrzeuge an einer Steckdose aufgeladen werden. Jeder, der im Physik-Unterricht aufgepasst hat, weiß, dass jede Energieumwandlung mit Verlusten verbunden ist. Der Fachmann nennt es Wirkungsgrad…
Ganz wichtig aber bleibt der Mensch. Denn durch vorausschauende Fahrweise, Tempomat und niedrige Geschwindigkeiten, kann auch mit vergleichsweise "alten" Autos Kraftstoff gespart werden. Ich habe auf dem Rückweg von der IAA gemäß Fahrerinformationssystem 7,2 Liter auf 100 Kilometer gebraucht, bei einem Schnitt von 100 km/h. Noch Fragen?
Meinen Messerundgang von der IAA gibt >>hier…
Bilder vom Versuchfahrzeug Mercedes F 700 >>hier…
Alle Fotos (c) Gerd Kebschull
