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    Start » Die wichtigsten Golfregeln im Überblick
    Golf

    Die wichtigsten Golfregeln im Überblick

    5. April 20116 Minuten Lesezeit

    Offizielle Golfregeln tut sich kein Einsteiger freiwillig an und schreckt eher ab sich diese anzueignen bzw. das Spiel am Ende auch spielen zu wollen. Wer also Golf lernen möchte und keine Lust mehr auf Minigolf hat, der bekommt hier die wichtigsten Golfregeln im Überblick hübsch komprimiert. Außerdem empfehle ich auch einen Blick auf die 10 besten Golf Tipps für Anfänger zu werfen.

    Golfregeln: Ein Überblick!

    1

    Golfregeln: Pfosten

    – weiße Pfosten: Aus-Grenze
    – blaue Pfosten: Boden in Ausbesserung
    – gelbe Pfosten: frontales Wasserhindernis
    – rote Pfosten: seitliches Wasserhindernis
    – grünes Top: Biotop (Betreten absolut verboten! Platzverbot)
    Weißer Pflock darf auf keinen Fall bewegt werden!

    2

    Im Biotop (grüner Pfosten)

    Das Biotop darf nicht betreten werden. Eine Zuwiderhandlung zieht ein sofortiges Platzverbot (und bei Turnier: Disqualifikation) nach sich. Die Regeln sollten gemäß der Grundfarbe (gelb, rot, blau oder weiß) der Pfosten angewendet werden.

    3

    Ball fallen lassen (droppen)

    Der Spieler muss aufrecht stehen, mit ausgestrecktem Arm den Ball in Schulterhöhe halten und innerhalb der vorgegebenen Schlägerlängen fallen lassen. Bei Regelbruch gibt es auch hier Strafschläge, gemessen der Situation.

    4

    Spielbarer Ball

    Bei Regelverstoß: 2 Strafschläge bzw. Lochverlust.
    Ball spielen wie er liegt, es sei denn, die Regeln sehen etwas anderes vor .
    Grundsätzlich darf man vor dem Schlag nichts niederdrücken, nichts knicken, nichts verbiegen um die Lage des Balles, den Schwungraum oder die Spiellinie zu verbessern.

    5

    Spielbarer Ball im Hindernis (Bunker / Wasser)

    Bei Regelverstoß: 2 Strafschläge bzw. Lochverlust.
    Vor dem Schlag nichts prüfen, weder berühren oder bewegen, den Schläger schon gar nicht auf Boden setzen.

    Lose Naturstoffe, wie Blätter, Steine, Zweige etc. dürfen nicht berührt oder verändert werden, dagegen dürfen Hemmnisse und Angewachsenes immer berührt werden (auch beim „Ansprechen“ und „Aufschwung“).

    6

    Abgelenkter Ball

    Spielzufall – bei Regelverstoß: 2 Strafschläge.
    Wird ein Ball durch etwas, was nicht zum Spiel gehört, wie Mähmaschine, Mitbewerber oder dessen Ausrüstung (übrigens nur maximal 14 Schläger!) abgelenkt, so muss der Ball gespielt werden wie er liegt.

    Wird der Ball ins Aus abgelenkt, so ist er Aus. Trifft er den Spieler, dessen Ausrüstung, Caddie oder Team-Partner so ist es ein Regelverstoss.

    7

    Lose Naturstoffe

    Bei Erleichterung: keine Strafe.
    Bei Regelverstoß: 2 Strafschläge bzw. Lochverlust.
    Erleichterung durch Weglegen von Blättern, Steinen, Zweigen, Ästen, Kot, Würmern oder Insekten oder deren Haufen.

    Keine Erleichterung im Hindernis (Wasser/Bunker) – Sand und lose Erde sind nur auf dem Grün lose hinderliche Naturstoffe. Tau und Reif sind keine losen Naturstoffe und solange sich der Ball bewegt, darf nichts weggenommen werden.

    8

    Bewegliches Hemmnis

    bei Erleichterung keine Strafe.
    Bei Regelverstoß: 2 Strafschläge bzw. Lochverlust.
    Erleichterung durch Wegnehmen z.B. bei Behinderung durch Stühle, Becher, Zigaretten, Körbe, auch im Hindernis.

    Der Ball darf sich bewegen (bspw. durch zurücklegen), man hat aber kein Recht zu droppen, es sei denn, der Ball liegt auf oder im Hemmnis.

    9

    Unbewegliches Hemmnis

    Bei Erleichterung keine Strafe.
    Bei Regelverstoß: 2 Strafschläge bzw. Lochverlust.

    Erleichterung durch droppen bei Behinderung von Stand und Schwung z. B. bei Entfernungspfosten, Hindernispfosten, Sprengwasserauslässe und Wegen (mit künstlichen Oberflächen), Bänken, Zäune etc. ist möglich, hierfür den nächstliegenden Punkt ohne Behinderung suchen (nicht auf das Grün oder ins Hindernis), welcher nicht näher zur Fahne sein darf (gleich weit oder weiter weg).
    Eine Schlägerlänge (der Schläger mit dem weitergespielt wird) markieren und innerhalb droppenden nächster Punkt nicht über, unter oder durch das Hemmnis suchen.

    10

    Zeitweiliges Wasser

    Bei Erleichterung keine Strafe.
    Bei Regelverstoß: 2 Strafschläge bzw. Lochverlust.
    Erleichterung bei zeitweiligem Wasser für Ball und Stand, nicht für die Spiellinie
    .
    Den nächstgelegenen Punkt ohne Behinderung bestimmen, jedoch nicht näher zur Fahne und innerhalb einer Schlägerlänge droppen. Eine Ausnahme hierbei bildet eine Lage auf dem Grün: hier den Ball legen, nicht droppen, was auch eine Erleichterung für die Puttlinie ist.

    11

    Boden in Ausbesserung (blau)

    Bei Erleichterung keine Strafe.
    Bei Regelverstoß: 2 Strafschläge bzw. Lochverlust.
    Erleichterung in blau bezeichnete Flächen und bei Materialien, die abtransportiert werden, ausgenommen liegengebliebene Grashäufchen etc.

    Der Ball kann gespielt werden wie er liegt (außer die Platzregeln verbieten es, wie z.B. „Betreten Verboten“), dieser muss zum nächstgelegenen Punkt außerhalb der Markierung an dem eine Behinderung von Schwung oder Stand nicht mehr gegeben ist, innerhalb 1 Schlägerlänge droppen.

    12

    Frontales Wasserhindernis (gelb)

    Bei Ballverlust 1 Strafschlag.
    Wie See, Bach, Gräben mit / ohne Wasser
    .
    Der Ball muss gespielt werden wie er liegt. Von der Stelle des letzten Schlages wird erneut ein Ball gespielt. Auf der Linie Ball – Fahne (nicht Ball-Abschlag) nicht näher zur Fahne, aber beliebig weit zurück den Ball dann droppen.

    13

    Seitliches Wasserhindernis (rot)

    Ballverlust 1 Strafschlag.
    Wie See, Bach, Gräben mit / ohne Wasser
    .
    Den Ball spielen wie er liegt und von der Stelle des letzten Schlages erneut einen Ball spielen oder von der Stelle, wo der Ball die Hindernisgrenze kreuzte innerhalb 2 Schlägerlängen den Ball droppen, jedoch nicht näher zur Fahne, (möglich auch auf der gegenüber liegenden Wasserseite z.B. einen Graben). In jedem anderen Fall auf der Linie der Hinderniskreuzungspunkt – Fahne (nicht Ball-Abschlag) nicht näher zur Fahne, aber beliebig weit zurück den Ball droppen.

    14

    Ball im Aus (weiß)

    Ballverlust: 1 Strafschlag und zurück zur letzten Schlagstelle, sofern kein provisorischer Ball gespielt wurde
    Sofort bei Verdacht auf mögliches Aus einen provisorischen Ball mit Ankündigung spielen.
    Die Auslinie selbst ist bereits AUS und der Ball ist im Aus, wenn er mit seinem ganzen Umfang im Aus ist
    Insofern er Aus ist, sollte ein neuer Ball von der Stelle des letzten Schlages gespielt werden bzw. muss gespielt werden. Ein im Aus befindlicher Ball darf nicht gesucht werden und im Aus darf nicht gespielt werden.

    15

    Verlorener Ball

    Ballverlust: 1 Strafschlag und zurück.
    Sofort bei Verdacht auf möglichen Verlust einen provisorischen Ball mit Ankündigung spielen
    .
    Wird der erste Ball innerhalb von 5 Minuten gefunden, so muss er weiter gespielt werden, der provisorische Ball ist hier einfach aufzugeben. Insofern die Zeit abgelaufen ist wird der provisorische Ball zum Spielball. Ausgenommen der ursprünglich gespielte Ball liegt im Wasserhindernis, dies erübrigt sich von selbst. Wurde kein provisorischer Ball gespielt, muss ein neuer Ball von der Stelle des letzten Schlages gespielt werden.

    16

    Ball für unspielbar erklären

    Bei Erleichterung 1 Strafschlag.
    Der Ball kann jederzeit für unspielbar erklärt werden, außer im Wasserhindernis.

    Trifft diese Situation ein, so muss der Ball vom letzten Schlagplatz gespielt werden. Dieser wird innerhalb 2 Schlägerlängen gedroppt. Im Bunker gilt: nicht hinaus droppen!
    Das Droppen kann auf der Ball – Fahne Linie geschehen, aber nicht näher zur Fahne. Im Bunker gilt wie zuvor schon: nicht hinaus droppen!
    Soviel zu den Golfregeln.

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