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	<title>Destatis Archiv - Germanblogs.de</title>
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		<title>Urlaub: Ein Fünftel kann sich keinen einwöchigen Urlaub im Jahr leisten</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jun 2025 14:58:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Zahl des Statistischen Bundesamts bringt es an den Tag: Viele Deutsche können sich jährlich nicht mal eine Woche Urlaub gönnen. Eine Bevölkerungsgruppe ist davon besonders betroffen. Fast 18 Millionen Menschen betroffen Die aktuelle „Zahl der Woche“ des Statistischen Bundesamts (Destatis) besagt, dass 21 Prozent der Deutschen 2024 in einem Haushalt leben, in dem ein ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eine Zahl des Statistischen Bundesamts bringt es an den Tag: Viele Deutsche können sich jährlich nicht mal eine Woche Urlaub gönnen. Eine Bevölkerungsgruppe ist davon besonders betroffen.</strong></p>
<h2>Fast 18 Millionen Menschen betroffen</h2>
<p><a href="https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Zahl-der-Woche/2025/PD25_26_p002.html" target="_blank" rel="noopener">Die aktuelle „Zahl der Woche“</a> des Statistischen Bundesamts (Destatis) besagt, dass 21 Prozent der Deutschen 2024 in einem Haushalt leben, in dem ein einwöchiger Sommerurlaub nicht möglich ist. In Zahlen sind das umgerechnet 17,4 Millionen Menschen. Gegenüber dem Vorjahr (23 Prozent) ist diese Zahl geringfügig gesunken.</p>
<h2>Alleinerziehende bleiben am meisten zu Hause</h2>
<p>Laut der Destatis-Erhebung sind Haushalte mit Alleinerziehenden besonders häufig betroffen – 38 Prozent von ihnen können sich keine siebentätige Sommerfrische leisten. Ihnen folgen mit jeweils 29 Prozent Haushalte mit zwei Erwachsenen mit drei oder mehr Kindern sowie Alleinlebende.</p>
<p>Von Haushalten mit zwei Erwachsene und einem oder zwei Kindern bleiben noch 19 Prozent aus Kostengründen daheim. Bei zwei Erwachsenen ohne Kinder sind es noch 15 Prozent, die aus Kostengründen nicht in den <a href="https://germanblogs.de/urlaub-im-heimatland-das-bietet-deutschland/" target="_blank" rel="noopener">Urlaub</a> fahren.</p>
<h2>Indikator für Armutsgefährdung</h2>
<p>Die 21 Prozent der Deutschen, die sich nicht einmal eine Woche Auszeit im Sommer gönnen können, spiegeln in gewisser Hinsicht den Teil der Bevölkerung wider, der hierzulande von Armut und sozialer Ausgrenzung bedroht ist.</p>
<p><a href="https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/01/PD25_036_63.html" target="_blank" rel="noopener">Laut weiteren Zahlen von Destatis</a> waren im letzten Jahr 20,9 Prozent der hiesigen Bevölkerung armutsgefährdet und von Ausgrenzung bedroht, in Zahlen sind das 17,6 Millionen Menschen. Gemäß einer EU-Definition fällt eine Person unter diese Kategorie, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind:</p>
<p>Ihr Einkommen ist geringer als die Armutsgefährdungsgrenze, und ihr Haushalt ist von akuter materieller und sozialer Entbehrung bedroht. Ein weiterer Indikator ist das Leben in einem Haushalt mit sehr geringer Erwerbsbeteiligung.</p>
<h2>Europaweit müssen fast 30 Prozent auf einwöchige Ferien verzichten</h2>
<p>Nach Zahlen der europäischen Statistikbehörde Eurostat befindet sich Deutschland mit seinen Prozentzahlen noch unter dem EU-weiten Durchschnitt. So mussten in<a href="https://germanblogs.de/luxemburg-bietet-natur-und-ein-historisches-flair/"> Luxemburg</a> mit neun Prozent am wenigsten Bürger auf eine Woche Sommerurlaub verzichten, gefolgt von Schweden mit 12 Prozent. In den Niederlanden konnten 13 Prozent aus Kostengründen nicht verreisen.</p>
<p>In den folgenden EU-Ländern sind die Zahlen besonders hoch: In Bulgarien müssen 41 Prozent der Bevölkerung auf Urlaub verzichten, in Griechenland sind es 46 Prozent. In Rumänien lag der Anteil derer, die nicht einmal eine Woche wegfahren können, sogar bei 59 Prozent.</p>
<p>Bildnachweis: Pixabay, 79456, wondermar</p>
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		<title>Verkehrstote: Jedes sechste Opfer war letztes Jahr ein Radfahrer</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Apr 2025 12:52:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Eine aktuelle Statistik zeigt: Obwohl die Anzahl der Unfalltoten im Straßenverkehr zurückgeht, sterben immer mehr Menschen, die mit dem Fahrrad unterwegs sind. Und das hat einen Grund. Anstieg um fast zwölf Prozent Wer mit dem Rad unterwegs ist, lebt gefährlich. Das zeigen neue Zahlen des Statistischen Bundesamts (Destatis). Laut Angaben der Statistikerinnen und Statistiker aus ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eine aktuelle Statistik zeigt: Obwohl die Anzahl der Unfalltoten im Straßenverkehr zurückgeht, sterben immer mehr Menschen, die mit dem Fahrrad unterwegs sind. Und das hat einen Grund.</strong></p>
<h2>Anstieg um fast zwölf Prozent</h2>
<p>Wer mit dem Rad unterwegs ist, lebt gefährlich. Das zeigen neue <a href="https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/04/PD25_N020_461.html" target="_blank" rel="noopener">Zahlen des Statistischen Bundesamts (Destatis)</a>. Laut Angaben der Statistikerinnen und Statistiker aus <a href="https://germanblogs.de/wohnungssuche-in-wiesbaden-hinweise-und-tipps/">Wiesbaden</a> war im Jahr 2024 jedes sechste Todesopfer im Straßenverkehr eine Radfahrerin oder ein Radfahrer, in Zahlen sind das 441 Tote.</p>
<p>Damit stieg die Anzahl der tödlich verunfallten Radler in den letzten zehn Jahren um 11,4 Prozent an. Dabei fällt auf, dass die Gesamtanzahl der Unfalltoten seit 2014 rückläufig ist: Sie sank in diesem Zeitraum um 22,4 Prozent. Der Anstieg von Todesfällen mit dem Fahrrad findet also gegen den Trend statt.</p>
<h2>Viele E-Bike-Nutzer unter den Toten</h2>
<p>Für den Anstieg der tödlichen Fahrrad-Unfälle machen die Wiesbadener Statistiker die zunehmende Nutzung <a href="https://germanblogs.de/e-bikes-helmpflicht-promille/" target="_blank" rel="noopener">von E-Bikes</a> verantwortlich. Von den im letzten Jahr getöteten 441 Radfahrerinnen und Radfahrern waren 192 auf einem Pedelec unterwegs. Diese Fahrräder sind mit einer Trethilfe und einem Elektroantrieb ausgestattet und erreichen in der Regel eine Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h.</p>
<p>Insgesamt gab es im Jahr 2024 nach bisherigen Auswertungen 2.759 Todesopfer durch Verkehrsunfälle aller Art. Mit in der Destatis-Statistik enthalten sind Mitfahrende auf dem Rad, zum Beispiel Kinder.</p>
<h2>Pkws häufigster Unfallgegner</h2>
<p>Besonders Automobile sind für Radfahrerinnen und Radfahrer gefährliche Verkehrsteilnehmer. Beri etwa zwei Dritteln aller Fahrradunfälle mit Verletzten war eine weitere Person beteiligt, mehrheitlich handelte es sich dabei um Fahrzeughalterinnen oder Fahrzeughalter.</p>
<p>Bei der Schuldfrage haben bei Unfällen mit Verletzten etwa 50 Prozent der Fahrradfahrenden den Unfall verursacht. Saß der Unfallgegner in einem Fahrzeug, waren allerdings nur etwa ein Viertel der Radfahrerinnen und Radfahrer die Unfallverursacher.</p>
<h2>Ältere Personen sind besonders oft Opfer</h2>
<p>Menschen mit einem Alter über 60 Jahren scheinen gemäß der Destatis-Studie besonders gefährdet zu sein. Unter den tödlich verunglückten Radfahrenden waren fast zwei Drittel 65 Jahre oder älter. Auch hier zeigt sich eine Relation zu den verwendeten Rädern: Der Anteil von Seniorinnen und Senioren, die mit einem Rad ohne Motorantrieb fatal verunfallten, betrug 59,4 Prozent, bei solchen mit E-Bikes waren es 68,8 Prozent.</p>
<h2>Maßnahmen gegen tödliche Fahrradunfälle</h2>
<p>Um die Anzahl tödlicher Fahrradunfälle zu verringern, fordern Infrastruktur- und Verkehrsexpertinnen und -experten <a href="https://www.dvr.de/politik/beschluesse/sicherheit-im-radverkehr-verbessern" target="_blank" rel="noopener">schon seit längerem</a> eine Kombination aus infrastrukturellen, gesetzlichen, verkehrspädagogischen und technischen Maßnahmen.</p>
<p>Dazu gehören unter anderem durchgehende Radwegnetze, eine verbesserte Instandhaltung sowie der Ausbau der Radwege, um der zunehmenden Nutzung von E-Bikes und Lastenfahrrädern gerecht zu werden.</p>
<p>Bildnachweis: Pixabay, 7950617, RAFABRITTO</p>
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		<title>Berufsausbildung: Seit den Coronajahren erstmals weniger Azubis</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Apr 2025 14:57:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nach der Corona-Pandemie stieg die Anzahl neuer Azubis zum Teil deutlich an. Seit 2024 ist diese Entwicklung wieder rückläufig. Laut dem neuen Koalitionsvertrag wollen CDU, CSU und SPD diesem Trend nun entgegensteuern. Fast zwei Prozent weniger unterschriebene Ausbildungsverträge Laut Zahlen des Statistischen Bundesamts (Destatis) wurden im letzten Jahr 470.900 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen, das sind im ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nach der Corona-Pandemie stieg die Anzahl neuer Azubis zum Teil deutlich an. Seit 2024 ist diese Entwicklung wieder rückläufig. Laut dem neuen Koalitionsvertrag wollen CDU, CSU und SPD diesem Trend nun entgegensteuern.</strong></p>
<h2>Fast zwei Prozent weniger unterschriebene Ausbildungsverträge</h2>
<p><a href="https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/04/PD25_138_212.html" target="_blank" rel="noopener">Laut Zahlen des Statistischen Bundesamts (Destatis)</a> wurden im letzten Jahr 470.900 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen, das sind im Vergleich zum Jahr 2023 1,8 Prozent weniger Abschlüsse. In Zahlen ist das ein Minus von 8.900 Verträgen. Den letzten Rückgang an neuen Azubis hatte es während der Coronakrise gegeben, danach stieg die Zahl wieder leicht an. Seit 2024 haben nun erneut weniger junge Menschen eine Ausbildung begonnen.</p>
<h2>Die meisten Auszubildenden erlernen einen Beruf in Industrie und Handel</h2>
<p>Alles in allem blieb die Gesamtanzahl auf dem Vorjahresniveau. Insgesamt waren es im letzten Jahr 1.213.800 Azubis aller Lehrjahrgänge, im Vorjahr betrug die Anzahl 1.216.000. 688.500 von ihnen absolvierten eine Ausbildung in der Industrie oder im Handel, ein Handwerk lernten 337.800 Azubis. In den freien Berufen gab es 111.000 Auszubildende, und im öffentlichen Dienst 41.500. Die Landwirtschaftsberufe verzeichneten 31.700 Azubis.</p>
<p>Dabei geht der Anteil an weiblichen Auszubildenden seit Jahren leicht zurück. Im vergangenen Jahr betrug ihr Anteil an den neuen Azubis lediglich 36 Prozent. Im Jahr 2014 waren das noch 40 Prozent.</p>
<h2>Mehrere Gründe für den Rückgang</h2>
<p>Für sinkende Anzahl an Azubis gibt es mehrere Ursachen: So ist eine schlechte Bezahlung bei einigen Berufen oft ein Grund, ebenso wie die Ausbildungsbedingungen. Ein weiteres Hemmnis ist, <a href="https://www.zeit.de/wirtschaft/2023-09/ifo-umfrage-betriebe-ausbildungsplaetze-angebot" target="_blank" rel="noopener">dass immer weniger Betriebe in Deutschland ausbilden</a>.</p>
<p>Zudem sinkt durch den demografischen Wandel die Anzahl junger Menschen, die für eine Ausbildung infrage kommen. Viele von ihnen entscheiden sich dann auch für eine akademische Ausbildung, von der sie sich ein besseres Einkommen sowie mehr Karrieremöglichkeiten und gesellschaftliche Anerkennung erhoffen. Viele Ausbildungsberufe leiden hingegen unter einem Imageproblem.</p>
<h2>Koalitionspartner wollen die betriebliche Ausbildung unterstützen</h2>
<p>Im aktuellen Koalitionsvertrag haben sich CDU/CSU und die SPD darauf geeinigt, den Eintritt ins Berufsleben zu fördern. Möglichst alle jungen Deutschen sollen die Möglichkeit haben, einen Schulabschluss oder eine Ausbildung zu machen. Die Voraussetzungen hierfür sollen in Zusammenarbeit mit den Ländern geschaffen werden.</p>
<p>Zu den geplanten Maßnahmen gehören der Ausbau der Berufsorientierung an den Schulen <a href="https://www.arbeitsagentur.de/institutionen/jugendberufsagenturen" target="_blank" rel="noopener">und in den Jungendberufsagenturen</a>. Auch die Mindestausbildungsvergütung soll kritisch beleuchtet werden.</p>
<p>Bildnachweis: Autor/Mit Hilfe von KI erstellt</p>
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		<title>Wachstum: Die deutsche Wirtschaft kommt nicht vom Fleck</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Jul 2023 14:19:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Während viele Volkswirtschaften europaweit an Fahrt aufnehmen, kommt das Bruttoinlandsprodukt (BIP) hierzulande trotz anderslautender Prognosen nicht in Schwung. Das zeigen die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamts. Kein Aufschwung nach dem Abschwung Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mitteilte, stagnierte das BIP in den Monaten April bis Juni dieses Jahres auf dem Niveau des ersten ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Während viele Volkswirtschaften europaweit an Fahrt aufnehmen, kommt das Bruttoinlandsprodukt (BIP) hierzulande trotz anderslautender Prognosen nicht in Schwung. Das zeigen die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamts.</strong></p>
<h2>Kein Aufschwung nach dem Abschwung</h2>
<p><a href="https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/07/PD23_299_811.html">Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mitteilte</a>, stagnierte das BIP in den Monaten April bis Juni dieses Jahres auf dem Niveau des ersten Quartals 2023. In den beiden Quartalen zuvor war es geschrumpft: Im letzten Quartal 2022 um 0,4 Prozent, und im ersten Quartal 2023 um 0,1 Prozent.</p>
<p>Demgegenüber hatten Analysten mit einem Plus von 0,1 Prozent im zweiten Quartal gerechnet, doch dieser Effekt blieb aus. Gleichzeitig wächst das BIP in Ländern wie Frankreich und Spanien.</p>
<p>Allerdings haben die Expertinnen und Experten von Destatis positiv bewertet, dass sich die Konsumausgaben der Privathaushalte nach dem schwachen Winterhalbjahr stabilisiert haben.</p>
<h2>Ernüchternde Aussichten für die zweite Jahreshälfte</h2>
<p>Gleichzeitig gibt es Anzeichen für einen wirtschaftlich schwachen Herbst und Winter. So fiel der Ifo-Geschäftsklima-Index das dritte Mal in Folge, ein Indiz für eine sich verschlechternde Stimmung in der Wirtschaft. Gründe hierfür sind die gestiegenen Zinsen und eine immer noch <a href="https://germanblogs.de/teuerung-inflationsrate-im-juni-auf-64-prozent-angestiegen/">zu hohe Inflation</a>.</p>
<p>Auch andere Zahlen weisen auf eine Wirtschaftsflaute hin: Laut Angaben des Münchner Ifo-Instituts wirkt sich die aktuelle Lage auch auf den bisher stabilen Arbeitsmarkt negativ aus, erste Unternehmen <a href="https://germanblogs.de/die-konjunktur-verschlechtert-sich-industrieunternehmen-erwaegen-entlassungen/">denken bereits über Kündigungen nach</a>.</p>
<h2>Indikator für die nationale Wirtschaftsleistung</h2>
<p>Das BIP ist der Wert, mit dem die positive oder negative Entwicklung einer Volkswirtschaft definiert wird. In ihm wird alles eingerechnet, was ein Land in einem bestimmten Zeitraum herstellt. Hinzu kommen die Wirtschaftsleistung von Dienstleistungsunternehmen, die Ausgaben der Privathaushalte sowie die Investitionen der Unternehmen.</p>
<p>Dabei werden alle Wirtschaftsbereiche berücksichtigt. Ein weiterer, wichtiger Bestandteil des BIP ist der Außenbeitrag – er ist die Differenz aus dem, was ins Ausland exportiert wird und dem, was von dort importiert wird.</p>
<h2>Die Entwicklung seit den Neunzigerjahren</h2>
<p>Die Entwicklung des BIP war in Deutschland seit 1990 von Höhen und Tiefen geprägt. Nach der Wiedervereinigung verzeichnete Deutschland in den Neunzigerjahren ein starkes Wachstum des BIP, angetrieben durch Investitionen in den neuen Bundesländern.</p>
<p>In den frühen Zweitausendern verlangsamte sich das Wachstum aufgrund der globalen Wirtschaftskrise, um sich in den Folgejahren wieder zu erholen. Deutschland erwies sich in der Finanzkrise 2008 als sehr widerstandsfähig und erlebte ein robustes Wachstum bis zur Eurokrise in den Jahren 2011 und 2012.</p>
<p>Danach konsolidierte sich das BIP wieder und verzeichnete ein kontinuierliches Wachstum. <a href="https://germanblogs.de/covid-19-die-welt-im-griff-der-viruserkrankung/">Die Covid-19-Pandemie</a> führte 2020 zu einem erneuten starken Rückgang des BIP, von dem sich Deutschland im Jahr 2021 aber wieder erholte.</p>
<p>Die wirtschaftliche Entwicklung bleibt jedoch von globalen Faktoren wie dem Ukrainekrieg abhängig. Zudem steht Deutschland vor großen Herausforderungen wie der Digitalisierung und der Energiewende, die weiterhin das BIP-Wachstum beeinflussen.</p>
<p>Bildnachweis: Pixabay, 1752876, SD-Pictures</p>
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		<title>Tag der Muttersprache: 80 Prozent der Bevölkerung sprechen zu Hause Deutsch</title>
		<link>https://germanblogs.de/tag-der-muttersprache-80-prozent-der-bevoelkerung-sprechen-zu-hause-deutsch/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Contentfleet]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Feb 2023 16:59:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung & Beruf]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Anlässlich des Internationalen Tages der Muttersprache am 21. Februar 2023 hat das Statistische Bundesamt herausgefunden, dass in fast vier Fünftel der 82,3 Millionen Privathaushalte ausschließlich deutsch gesprochen wird. Fast fünf Prozent sprechen in den eigenen vier Wänden kein Deutsch, sondern eine oder mehrere andere Sprachen. 15 Prozent sprechen daheim eine weitere Sprache Die Statistikerinnen und ...</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://germanblogs.de/tag-der-muttersprache-80-prozent-der-bevoelkerung-sprechen-zu-hause-deutsch/">Tag der Muttersprache: 80 Prozent der Bevölkerung sprechen zu Hause Deutsch</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://germanblogs.de">Germanblogs</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Anlässlich des Internationalen Tages der Muttersprache am 21. Februar 2023 hat das Statistische Bundesamt herausgefunden, dass in fast vier Fünftel der 82,3 Millionen Privathaushalte ausschließlich deutsch gesprochen wird.</strong></p>
<p><strong>Fast fünf Prozent sprechen in den eigenen vier Wänden kein Deutsch, sondern eine oder mehrere andere Sprachen.</strong></p>
<h2>15 Prozent sprechen daheim eine weitere Sprache</h2>
<p>Die Statistikerinnen und Statistiker aus Wiesbaden haben <a href="https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Zahl-der-Woche/2023/PD23_08_p002.html">im Rahmen ihres Mikrozensus 2021</a> außerdem herausgefunden, dass in 15 Prozent der deutschen Haushalte sogenannte Mehrsprachlerinnen und Mehrsprachler leben. Sie nutzen neben der deutschen Sprache noch eine weitere.</p>
<p>Ein Drittel dieser Befragten spricht in erster Linie deutsch, während zwei Drittel sich mithilfe einer anderen Sprache verständigen. Fünf Prozent aller Befragten sprechen zu Hause gar kein Deutsch, sondern eine oder gleich mehrere andere Sprachen.</p>
<p>Zu diesen genutzten Sprachen gehören in erster Linie Türkisch (15 Prozent), gefolgt von Russisch (13 Prozent), Arabisch (zehn Prozent), Polnisch (sieben Prozent) <a href="https://germanblogs.de/haeufige-uebersetzungsfehler-unterschiede-von-britischem-und-amerikanischem-englisch/">und Englisch</a> mit sechs Prozent.</p>
<p>Da sich diese Ergebnisse auf den Destatis Mikrozensus 2021 beziehen, sind mögliche Auswirkungen durch die vielen Flüchtlinge aufgrund des Ukraine-Konflikts noch nicht mit in die Erhebung eingeflossen.</p>
<h2>Viele Menschen mit Migrationshintergrund sprechen zu Hause deutsch</h2>
<p>Die Zahlen von Destatis zeigen, dass die deutsche Sprache von vielen Migranten im eigenen Haushalt ausschließlich gesprochen wird. Genau genommen sind das mit 32 Prozent fast ein Drittel der etwa 22,6 Millionen Menschen, <a href="https://germanblogs.de/etwa-jeder-fuenfte-buerger-in-deutschland-hat-einen-migrationshintergrund/">die einen Migrationshintergrund haben</a>.</p>
<p>Mit 50 Prozent greift fast die Hälfte dieser Personengruppe neben der deutschen Sprache noch auf eine weitere zurück, um in ihrem Haushalt mit anderen zu kommunizieren. 18 Prozent der Menschen mit Migrationshintergrund nutzen zu Hause ausschließlich eine oder mehrere Sprachen, aber kein Deutsch.</p>
<h2>Aussagekräftige Zahlen zum Internationalen Tag der Muttersprache</h2>
<p>Der Tag der Muttersprache wird seit dem Jahr 2000 alljährlich am 21. Februar <a href="https://www.unesco.de/kultur-und-natur/kulturelle-vielfalt/welttag-der-muttersprache">von der UNESCO ausgerufen</a>, um als Gedenktag „zur Förderung sprachlicher und kultureller Vielfalt“ zu dienen. Die UNESCO hat sich diesem Thema verschrieben, um Sprache als Zeichen der kulturellen Vielfalt der Menschen zu fördern.</p>
<p>Ein weiterer Grund ist die Bedeutung von Mehrsprachigkeit als Schlüssel zu gegenseitigem Respekt und einem Mehr an Verständnis füreinander.</p>
<p>Bildnachweis: Pixabay, 3523453, ReadyElements</p>
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