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	<title>Berufsausbildung Archiv - Germanblogs.de</title>
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	<description>Das passiert in Deutschland, Europa und der Welt</description>
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		<title>Wirtschaft: Azubis verzweifelt gesucht</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Sep 2025 10:11:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung & Beruf]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Abertausende Jugendliche beginnen Ende August/Anfang September in Deutschland wieder ihre Berufsausbildung. Dabei werden es immer weniger – während es früher mehr potenzielle Auszubildende als Lehrstellen gab, ist es heute umgekehrt. Als Folge bleiben viele Stellen unbesetzt. Für die Wirtschaft ist das ein Problem. Tausende Lehrstellen bleiben Leerstellen Im Jahr 2024 gab laut Zahlen der Bundesagentur ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Abertausende Jugendliche beginnen Ende August/Anfang September in Deutschland wieder ihre Berufsausbildung. Dabei werden es immer weniger – während es früher mehr potenzielle Auszubildende als Lehrstellen gab, ist es heute umgekehrt.</strong></p>
<p><strong>Als Folge bleiben viele Stellen unbesetzt. Für die Wirtschaft ist das ein Problem.</strong></p>
<h2>Tausende Lehrstellen bleiben Leerstellen</h2>
<p>Im Jahr 2024 gab laut <a href="https://statistik.arbeitsagentur.de/DE/Statischer-Content/Statistiken/Fachstatistiken/Ausbildungsmarkt/Generische-Publikationen/AM-kompakt-Situation-Ausbildungsmarkt.pdf?__blob=publicationFile" target="_blank" rel="noopener">Zahlen der Bundesagentur für Arbeit</a> etwa 432.000 gemeldete Bewerberinnen und Bewerber für eine betriebliche Ausbildung. Dieser Zahl standen 502.000 gemeldete betriebliche Ausbildungsstellen gegenüber – eine signifikante Diskrepanz zuungunsten der ausbildenden Unternehmen.</p>
<p>Und: Obwohl fürs laufende Jahr noch keine endgültigen Zahlen vorliegen, ist schon jetzt absehbar, das sich dieser Trend fortsetzen wird – dabei haben im Vergleich zum letzten Jahr 26 Prozent der ausbildenden Unternehmen wegen der anhaltenden Wirtschaftsflaute die Anzahl ihrer Ausbildungsplätze bereits reduziert. Zurzeit bieten auf dem Portal der Industrie- und Handelskammern etwa 170.000 Betriebe Ausbildungsplätze an.</p>
<p>Ein weiterer Trend: Der Anteil ausländischer Azubis hat sich zwischen 2014 und 2024 mit 70 Prozent <a href="https://www.tagesschau.de/wirtschaft/arbeitsmarkt/azubis-neuvertraege-ausbildung-100.html" target="_blank" rel="noopener">fast verdoppelt</a>, während die Anzahl der deutschen Bewerberinnen und Bewerber sinkt. Unter den jungen ausländischen Azubis waren besonders viele ukrainische, syrische und vietnamesische Staatsangehörige vertreten.</p>
<h2>Probleme durch fehlende Grundkompetenzen</h2>
<p>Dabei haben die Ausbildungsbetriebe nicht nur Probleme aufgrund des demografischen Wandels, sondern auch mit dem Bildungsniveau des fachlichen Nachwuchses. Viele Unternehmen beklagen die schlechte Vorbereitung der Schulabgänger aufs Berufsleben – fehlende Grundkompetenzen würden eine erfolgreiche Ausbildung immer öfter gefährden.</p>
<p>Besonders groß sind die Bildungslücken in den Disziplinen Deutsch und Mathematik. Zudem bemängeln die Unternehmen mangelnde Eigenschaften wie Einsatzwillen, Lernbereitschaft und Zuverlässigkeit. Mittlerweile bieten einige Unternehmen selbst Nachhilfestunden in Deutsch und Mathe.</p>
<h2>Mangelnde Belastbarkeit</h2>
<p>Ein weiteres Problem ist ein Manko an nötigen Fähigkeiten wie das Arbeits- und Sozialverhalten. Besonders die mentale Leistungsfähigkeit scheint oft nicht ausreichend zu sein. Dadurch sind die Azubis den Anforderungen in der Lehre oft nicht gewachsen.</p>
<p>Hinzu kommen die Folgen der Coronakrise: Durch zunehmende Digitalisierung des Einzelnen und die Vereinzelung während der Pandemie ist es für viele junge Menschen oft schwer, sich in eine hierarchische Organisation wie ein Unternehmen zu integrieren.</p>
<h2>Viele springen während der Ausbildung ab</h2>
<p>Und: Zahlreiche Azubis brechen ihre Ausbildung vorzeitig ab. Laut dem aktuellen Ausbildungsreport des Deutschen Gewerkschaftsbunds sind es <a href="https://www.zeit.de/wirtschaft/2025-08/fachkraeftemangel-ausbildungsmarkt-abruchqoute-dgb" target="_blank" rel="noopener">etwa 30 Prozent</a>, die ihrem Lehrbetrieb den Rücken kehren. Das geschieht folgerichtig besonders oft in Ausbildungsberufen, bei denen die Unzufriedenheit recht groß ist – bei den Friseuren ebenso wie im Hotel- und Gastgewerbe sowie im Lebensmittelhandwerk.</p>
<p>Die Gründe für einen Ausbildungsabbruch sind die mangelnde Qualität der Ausbildung und ungünstige Arbeitsbedingungen, aber auch gesundheitliche oder persönliche Gründe.</p>
<p>Bildnachweis: Redaktion/Mit Hilfe von KI erstellt</p>
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		<title>Berufsausbildung: In diesen Branchen verdienen Azubis am meisten</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jun 2025 13:23:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Mangel an Fachkräften macht sich auch bei den Ausbildungsvergütungen bemerkbar: Es gibt nur noch wenige Berufe, in denen Auszubildende weniger als 1.000 Euro im Monat verdienen. Das zeigt eine aktuelle Studie. Erhöhungen von mehr als sechs Prozent Im Ausbildungsjahr 2024/2025 wurden die tarifvertraglichen Ausbildungsvergütungen um 6,4 Prozent erhöht. Als Folge gibt es nur noch ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Mangel an Fachkräften macht sich auch bei den Ausbildungsvergütungen bemerkbar: Es gibt nur noch wenige Berufe, in denen Auszubildende weniger als 1.000 Euro im Monat verdienen. Das zeigt eine aktuelle Studie.</strong></p>
<h2>Erhöhungen von mehr als sechs Prozent</h2>
<p>Im Ausbildungsjahr 2024/2025 wurden die tarifvertraglichen Ausbildungsvergütungen um 6,4 Prozent erhöht. Als Folge gibt es nur noch wenige Branchen, in denen Azubis im ersten Lehrjahr weniger als 1.000 Euro monatlich erhalten. Das belegt <a href="https://www.wsi.de/de/pressemitteilungen-15991-tarifvertragliche-ausbildungsverguetungen-69907.htm" target="_blank" rel="noopener">eine aktuelle Studie</a> des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung.</p>
<p>In Branchen, in denen keine <a href="https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/das-junge-politik-lexikon/321231/tarifvertrag/" target="_blank" rel="noopener">Tarifverträge</a> gelten, verdienen Azubis allerdings nach wie vor vergleichsweise wenig. Oft müssen sie hier mit der Mindestausbildungsvergütung von lediglich 682 Euro im Monat auskommen.</p>
<h2>Teils große Unterschiede bei den Vergütungen</h2>
<p>Zudem hat die WSI-Studie herausgefunden, dass es bei den tariflich vereinbarten Azubi-Gehältern je nach Ausbildungsjahr, Branche und Region zum Teil große Unterschiede gibt. Insgesamt reicht die Bandbreite in allen vom WSI untersuchten Tarifbranchen von 710 Euro im ersten Lehrjahr im Friseurhandwerk Nordrhein-Westfalens bis hin zu 1.650 Euro monatlich im vierten Lehrjahr im westdeutschen Bauhauptgewerbe.</p>
<h2>Nur noch drei Tarifbranchen zahlen unter 1.000 Euro</h2>
<p>Derzeit gibt es laut der Studie nur noch drei Tarifbranchen, in denen Azubis im ersten Ausbildungsjahr mit weniger als 1.000 Euro auskommen müssen. Dabei handelt es sich um die Landwirtschaft in den Bezirken Nordrhein und Mecklenburg-Vorpommern mit 855 beziehungsweise 906 Euro, das Friseurhandwerk in Nordrhein-Westfalen mit 710 Euro sowie die Floristik in Westdeutschland mit 900 Euro.</p>
<h2>Ungefähr 50 Prozent der Tarifbranchen zahlen ihren Azubis 1.000 Euro oder mehr</h2>
<p>Rund die Hälfte der in der WSI-Erhebung auftauchenden Tarifbranchen zahlen ihren Auszubildenden monatlich zwischen 1.000 und 1.200 Euro. Unter anderem sind es das Bauhauptgewerbe und das Bäckerhandwerk, aber auch das Gastgewerbe, die Gebäudereinigungsbranche sowie das Kfz-Handwerk und die privaten Verkehrsbetriebe.</p>
<h2>Ausbildungsvergütungen mit teilweise besonders starken Erhöhungen</h2>
<p><a href="https://germanblogs.de/fachkraeftemangel-ueber-eine-million-qualifizierte-arbeitskraefte-fehlen-am-arbeitsmarkt/" target="_blank" rel="noopener">Aufgrund des Fachkräftemangels</a> müssen einige Branchen ihre Vergütungen für Azubis besonders stark anheben, um Nachwuchs für sich zu gewinnen. Das Backhandwerk ist mit einem Plus von 18,6 Prozent hier führend, aber auch bei den Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder sowie bei den Pflegeberufen sind signifikante Zuwächse zu verzeichnen.</p>
<p>Dasselbe gilt für die Beschäftigten des öffentlichen Diensts der Länder sowie der Floristik in Westdeutschland, in der Metall- und der Elektroindustrie sowie in der Gebäudereinigungsbranche.</p>
<p>Bildnachweis: Redaktion/Mit Hilfe von KI erstellt</p>
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		<title>Berufsausbildung: Seit den Coronajahren erstmals weniger Azubis</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Apr 2025 14:57:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nach der Corona-Pandemie stieg die Anzahl neuer Azubis zum Teil deutlich an. Seit 2024 ist diese Entwicklung wieder rückläufig. Laut dem neuen Koalitionsvertrag wollen CDU, CSU und SPD diesem Trend nun entgegensteuern. Fast zwei Prozent weniger unterschriebene Ausbildungsverträge Laut Zahlen des Statistischen Bundesamts (Destatis) wurden im letzten Jahr 470.900 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen, das sind im ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nach der Corona-Pandemie stieg die Anzahl neuer Azubis zum Teil deutlich an. Seit 2024 ist diese Entwicklung wieder rückläufig. Laut dem neuen Koalitionsvertrag wollen CDU, CSU und SPD diesem Trend nun entgegensteuern.</strong></p>
<h2>Fast zwei Prozent weniger unterschriebene Ausbildungsverträge</h2>
<p><a href="https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/04/PD25_138_212.html" target="_blank" rel="noopener">Laut Zahlen des Statistischen Bundesamts (Destatis)</a> wurden im letzten Jahr 470.900 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen, das sind im Vergleich zum Jahr 2023 1,8 Prozent weniger Abschlüsse. In Zahlen ist das ein Minus von 8.900 Verträgen. Den letzten Rückgang an neuen Azubis hatte es während der Coronakrise gegeben, danach stieg die Zahl wieder leicht an. Seit 2024 haben nun erneut weniger junge Menschen eine Ausbildung begonnen.</p>
<h2>Die meisten Auszubildenden erlernen einen Beruf in Industrie und Handel</h2>
<p>Alles in allem blieb die Gesamtanzahl auf dem Vorjahresniveau. Insgesamt waren es im letzten Jahr 1.213.800 Azubis aller Lehrjahrgänge, im Vorjahr betrug die Anzahl 1.216.000. 688.500 von ihnen absolvierten eine Ausbildung in der Industrie oder im Handel, ein Handwerk lernten 337.800 Azubis. In den freien Berufen gab es 111.000 Auszubildende, und im öffentlichen Dienst 41.500. Die Landwirtschaftsberufe verzeichneten 31.700 Azubis.</p>
<p>Dabei geht der Anteil an weiblichen Auszubildenden seit Jahren leicht zurück. Im vergangenen Jahr betrug ihr Anteil an den neuen Azubis lediglich 36 Prozent. Im Jahr 2014 waren das noch 40 Prozent.</p>
<h2>Mehrere Gründe für den Rückgang</h2>
<p>Für sinkende Anzahl an Azubis gibt es mehrere Ursachen: So ist eine schlechte Bezahlung bei einigen Berufen oft ein Grund, ebenso wie die Ausbildungsbedingungen. Ein weiteres Hemmnis ist, <a href="https://www.zeit.de/wirtschaft/2023-09/ifo-umfrage-betriebe-ausbildungsplaetze-angebot" target="_blank" rel="noopener">dass immer weniger Betriebe in Deutschland ausbilden</a>.</p>
<p>Zudem sinkt durch den demografischen Wandel die Anzahl junger Menschen, die für eine Ausbildung infrage kommen. Viele von ihnen entscheiden sich dann auch für eine akademische Ausbildung, von der sie sich ein besseres Einkommen sowie mehr Karrieremöglichkeiten und gesellschaftliche Anerkennung erhoffen. Viele Ausbildungsberufe leiden hingegen unter einem Imageproblem.</p>
<h2>Koalitionspartner wollen die betriebliche Ausbildung unterstützen</h2>
<p>Im aktuellen Koalitionsvertrag haben sich CDU/CSU und die SPD darauf geeinigt, den Eintritt ins Berufsleben zu fördern. Möglichst alle jungen Deutschen sollen die Möglichkeit haben, einen Schulabschluss oder eine Ausbildung zu machen. Die Voraussetzungen hierfür sollen in Zusammenarbeit mit den Ländern geschaffen werden.</p>
<p>Zu den geplanten Maßnahmen gehören der Ausbau der Berufsorientierung an den Schulen <a href="https://www.arbeitsagentur.de/institutionen/jugendberufsagenturen" target="_blank" rel="noopener">und in den Jungendberufsagenturen</a>. Auch die Mindestausbildungsvergütung soll kritisch beleuchtet werden.</p>
<p>Bildnachweis: Autor/Mit Hilfe von KI erstellt</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://germanblogs.de/berufsausbildung-seit-den-coronajahren-erstmals-weniger-azubis/">Berufsausbildung: Seit den Coronajahren erstmals weniger Azubis</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://germanblogs.de">Germanblogs</a>.</p>
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