Was nicht passt, wird passend gemacht

117 Meter fehlen dem
Klein Matterhorn um ein Groß Matterhorn zu sein und die Viertausendermarke zu
knacken. Dieser Mangel soll durch ein neues Projekt behoben werden.  Den Schweizern reicht es nämlich nicht, über
120 Viertausender in den Alpen zu haben. Ein Schweizer Künstler will eine
Pyramide auf der 3883 Meter hohen Bergspitze anbringen, um die erwünschte Höhe
zu erreichen.
 
Auf der Spitze sind
zwei Aussichtsplattformen geplant, die über Lifte erreichbar sind. Diese
ersetzen die bisherige Plattform, die jedoch schon jetzt die Höchste der Alpen
ist. Sie wird
jährlich von rund 500.000 Menschen besucht. Warum das nicht genug ist, kann
wohl nur der besagte Künstler Heinz Julen beantworten.
 
Laut Spiegel umfasst
die Pyramide auch den unterirdischen Zugang zum so genannten Gletscherpalast. Rund
fünfzehn Meter unter der Gletscheroberfläche kann man den Gletscher samt
Gletscherspalten erforschen, begleitet von „diskreter“ Beleuchtung und
sphärischen Klängen, wie es auf der Homepage heißt.
 
Ich frage mich nur, warum man weiter an der
Natur herumpfuschen muss. Das Klein Matterhorn ist doch auch ohne Pyramide schön!

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