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	Kommentare zu: Warum der Philosoph Bertrand Russell kein Christ wurde	</title>
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	<description>Das passiert in Deutschland, Europa und der Welt</description>
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		<title>
		Von: einKommentar		</title>
		<link>https://germanblogs.de/warum-der-philosoph-bertrand-russell-kein-christ-wurde/#comment-16081</link>

		<dc:creator><![CDATA[einKommentar]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Feb 2011 13:36:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Dieses Argument dreht sich offensichtlich im Kreis:
Es gibt zwei Möglichkeiten:
1. Man geht davon aus, dass die Existenz der Welt keine erste Ursache erforderlich macht, in diesem Fall muss nicht weiter nach einem Schöpfergott gesucht werden.
2. Man geht davon aus, dass eine erste Ursache notwendig ist. (In diesem Fall sollte man überlegen ob es Anzeichen gibt, dass sie göttlicher natur ist oder nicht.)
Das Argument, das immer wieder zu Gunsten der 2. These genannt wird, ist, dass alles, das wir beobachten können einen Grund benötigt. Dabei wird fast immer vergessen, dass wir absolut nichts beobachten können, dass der Entstehung der Welt gleicht: Es gibt einen deutlichen Unterschied zwischen der Entstehung von Energie und deren Auswirkung. Aber nehmen wir einmal an, dieser Unterschied sei nicht relevant, es bedürften also alle Vorgänge - gleich welcher Art - eine Ursache, denn dies ist der Argumentationsweg, den die theologische Seite wählt. Doch erstaunlicherweise wird der Gedanke nie zu Ende gedacht: Gott als Schöpfer der Welt - schön, von mir aus. Allerdings geht diese Vorstellung ja davon aus, dass alles eine Ursache benötigt. Wer (Oder was) also, erschuf Gott? Es ist nicht möglich davon auszugehen, dass Gott außerhalb dieser Kette steht, da das Argument die Annahme voraussetzt, alles benötige eine Ursache. Räumt man nun ein, Gott selbst benötige sie nicht, so zerstört man selbst die These, alles benötige einen Grund.
Die einzig logische Annahme ist meiner Meinung nach daher Nummer 1.
Freundliche Grüße, über eine Antwort würde ich mich sehr freuen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Argument dreht sich offensichtlich im Kreis:<br />
Es gibt zwei Möglichkeiten:<br />
1. Man geht davon aus, dass die Existenz der Welt keine erste Ursache erforderlich macht, in diesem Fall muss nicht weiter nach einem Schöpfergott gesucht werden.<br />
2. Man geht davon aus, dass eine erste Ursache notwendig ist. (In diesem Fall sollte man überlegen ob es Anzeichen gibt, dass sie göttlicher natur ist oder nicht.)<br />
Das Argument, das immer wieder zu Gunsten der 2. These genannt wird, ist, dass alles, das wir beobachten können einen Grund benötigt. Dabei wird fast immer vergessen, dass wir absolut nichts beobachten können, dass der Entstehung der Welt gleicht: Es gibt einen deutlichen Unterschied zwischen der Entstehung von Energie und deren Auswirkung. Aber nehmen wir einmal an, dieser Unterschied sei nicht relevant, es bedürften also alle Vorgänge &#8211; gleich welcher Art &#8211; eine Ursache, denn dies ist der Argumentationsweg, den die theologische Seite wählt. Doch erstaunlicherweise wird der Gedanke nie zu Ende gedacht: Gott als Schöpfer der Welt &#8211; schön, von mir aus. Allerdings geht diese Vorstellung ja davon aus, dass alles eine Ursache benötigt. Wer (Oder was) also, erschuf Gott? Es ist nicht möglich davon auszugehen, dass Gott außerhalb dieser Kette steht, da das Argument die Annahme voraussetzt, alles benötige eine Ursache. Räumt man nun ein, Gott selbst benötige sie nicht, so zerstört man selbst die These, alles benötige einen Grund.<br />
Die einzig logische Annahme ist meiner Meinung nach daher Nummer 1.<br />
Freundliche Grüße, über eine Antwort würde ich mich sehr freuen!</p>
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		<title>
		Von: Monika		</title>
		<link>https://germanblogs.de/warum-der-philosoph-bertrand-russell-kein-christ-wurde/#comment-2835</link>

		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Oct 2006 15:55:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Vielen Dank für den schönen Beitrag. Ich kann das Gefühl sehr gut nachvollziehen. Und denke mir oft: bei allem Streben danach ein besserer Mensch zu werden, gelingt es mir manchmal.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank für den schönen Beitrag. Ich kann das Gefühl sehr gut nachvollziehen. Und denke mir oft: bei allem Streben danach ein besserer Mensch zu werden, gelingt es mir manchmal.</p>
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