Warface: Das Gesicht des Krieges im Gamescom Trailer

Im Free2Play-Geschäftsmodell geben sich die Firmen immer mehr Mühe, die Spieler nicht nur mit guten Spielideen für sich zu gewinnen, sondern auch grafisch anspruchsvolle Werke zu präsentieren. Seit irgendwer den Firmen den Floh ins Ohr gesetzt hat, dass Free2Play die Zukunft ist, will jeder dabei sein. Auch die Cry Engine 3 von CryTek bleibt da nicht verschont und präsentiert einen Koop-Shooter mit Gamescom Trailer.

Warface sollte bereits auf den asiatischen Märkten zu haben sein

Die Idee von Warface ist nicht neu. Die Asiaten sollten das Spiel sogar längst zur Verfügung haben und es als erstes Aushängeschild für den östlichen Markt für das deutsche Unternehmen nach vorne bringen und so die Marke weltweit bekanntmachen, da Crysis und Far Cry bisher nur den westlichen Markt als Erfolg für sich verbuchen können. Mit was möchte CryTek punkten? Ganz klar zu benennen sei die Grafik, die hübsch aussieht. Da wäre aber noch mehr möglich gewesen meiner Meinung nach. Doch einem geschenkten Gaul schaut man bekanntermaßen nicht ins Maul und so wollen wir weniger auf der Grafik herumreiten und uns fragen, was den Shooter so anders gegenüber das angekündigte Call of Duty und Battlefield Free2Play Spielmodell machen soll.

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So hart es klingt, der Shooter bringt nichts was man nicht irgendwo schon mal gesehen hat. Verschiedene Waffen, die im Prinzip alles das können was man kennt. Nahkampf-Messer, Pistole, Schnellfeuerwaffe, Scharfschützengewehr, Granaten und Bazooka. Nicht einmal spezielle Angriffsmodi gibt es und beim Teamplay ist auch der Wurm drin.

Ein Koop-Shooter der keiner ist

Unter Kooperation versteht man das taktische Zusammenspiel des Teams. Tja, das klingt in Worten viel schöner als die Realität, denn wenn das wirklich ein Koop-Shooter sein soll, dann kooperiert man eigentlich bevorzugt mit sich selbst. Das Team arbeitet kaum viel anders, relativ wahllos, zusammen, als in anderen First-Person Shootern auch. Counter Strike mit besserer Grafik. Alles sehr enttäuschend. Einziger Hoffnungsschimmer ist die Ankündigung, dass das bisher gezeigte Material nur einen groben Eindruck vom späteren Spiel vermitteln soll, dafür sieht es aber schon recht fertig aus.

Warface soll noch dieses Jahr zum kostenlosen Download bereit stehen. Sollte die Unterstützung für DirectX 11 bis dahin nicht ausgereift sein, ist eine nachgebesserte Version per Update angekündigt. Klingt wie die DirectX 11 Panne bei Crysis 2, nur diesmal kündigt CryTek sie vorab an.

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