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	Kommentare zu: Waldorf ? ein Kindergartenkonzept, oder?	</title>
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	<description>Das passiert in Deutschland, Europa und der Welt</description>
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		<title>
		Von: bretzfeld		</title>
		<link>https://germanblogs.de/waldorf-ein-kindergartenkonzept-oder/#comment-43351</link>

		<dc:creator><![CDATA[bretzfeld]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Nov 2012 20:55:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Also es ist ja nicht alles schlecht. Ich finde es gut, wenn Kinder mit allem spielen können, was sie umgibt. Letztendlich deshalb, weil die Menschheit so überlebt hat und wir so programmiert sind. Ich habe mit was auch immer für Pädagogiken kein Problem, außer sie beruft sich auf Ausschließlichkeit,
Wir haben unsere Kinder in einem Waldorfkindergarten und haben etwas am Konzept kritisiert. Oh, je, dann kriegt man mit, wie erwachsene, sonst selbständige Menschen plötzlich in demagogischer Einheit agieren. Echt krass. Ich kann alles ab; nur keine Ausschließlichkeit. Pädagogisch. Rassisch. Soziologisch. Und genau in der Kritik offenbarte sich der wahre Geist.

Ein kleiner Tipp: Lasst euch nie von Dörflern zur Definition Eurer Kritik nötigen. Sonst braucht ihr ein Bestimmungsbuch.
Bevor meine Kinder im Waldorfkindergarten waren, war mir Waldorf egal. Jetzt ist es ein Nogo, mit der Ausnahme, dass mein Kleiner noch ein halbes Jahr dort verweil.

Schönen Gruß

Äbbe]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Also es ist ja nicht alles schlecht. Ich finde es gut, wenn Kinder mit allem spielen können, was sie umgibt. Letztendlich deshalb, weil die Menschheit so überlebt hat und wir so programmiert sind. Ich habe mit was auch immer für Pädagogiken kein Problem, außer sie beruft sich auf Ausschließlichkeit,<br />
Wir haben unsere Kinder in einem Waldorfkindergarten und haben etwas am Konzept kritisiert. Oh, je, dann kriegt man mit, wie erwachsene, sonst selbständige Menschen plötzlich in demagogischer Einheit agieren. Echt krass. Ich kann alles ab; nur keine Ausschließlichkeit. Pädagogisch. Rassisch. Soziologisch. Und genau in der Kritik offenbarte sich der wahre Geist.</p>
<p>Ein kleiner Tipp: Lasst euch nie von Dörflern zur Definition Eurer Kritik nötigen. Sonst braucht ihr ein Bestimmungsbuch.<br />
Bevor meine Kinder im Waldorfkindergarten waren, war mir Waldorf egal. Jetzt ist es ein Nogo, mit der Ausnahme, dass mein Kleiner noch ein halbes Jahr dort verweil.</p>
<p>Schönen Gruß</p>
<p>Äbbe</p>
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		<title>
		Von: Irmgard		</title>
		<link>https://germanblogs.de/waldorf-ein-kindergartenkonzept-oder/#comment-43350</link>

		<dc:creator><![CDATA[Irmgard]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Mar 2012 15:42:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Naja, ich weiss nicht. Waldorf wird doch an verschiedenen Orten unterschiedlich gelebt. Und Neid und Missgunst gibt´s überall, sicher auch bei Waldorf. Mir reicht die Grundidee, dass man miteinander offen, höflich und zuvorkommend umgeht und die Umwelt in den Alltag integriert. Dogmatismus kommt und geht mit dogmatischen Personen, wie überall. Wer in Waldorf das Heil sucht wird sicher enttäuscht. Wenn man das aber nicht tut gibt es ganz bestimmt viel Gutes zu entdecken und zu erleben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Naja, ich weiss nicht. Waldorf wird doch an verschiedenen Orten unterschiedlich gelebt. Und Neid und Missgunst gibt´s überall, sicher auch bei Waldorf. Mir reicht die Grundidee, dass man miteinander offen, höflich und zuvorkommend umgeht und die Umwelt in den Alltag integriert. Dogmatismus kommt und geht mit dogmatischen Personen, wie überall. Wer in Waldorf das Heil sucht wird sicher enttäuscht. Wenn man das aber nicht tut gibt es ganz bestimmt viel Gutes zu entdecken und zu erleben.</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Demian		</title>
		<link>https://germanblogs.de/waldorf-ein-kindergartenkonzept-oder/#comment-43349</link>

		<dc:creator><![CDATA[Demian]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 16:33:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Kinder sind schon genug gef(o)rdet damit, sich mit den Grundlagen der sie umgebenden Welt auseinanderzusetzen. Da gibt es einiges: Sprache, körperliche Koordination/Motorik, den Jahreslauf mit seiner Bedeutung auch für die Natur, die Herkunft der Nahrung, einfache Arbeitslabläufe (bei hauswirtschaftlichen Tätigkeiten bspw), erste kognitive Förderung durch Verbildlichung und Vernaschaulichung. Wieviele Kinder sitzen in Schulen, bekommen die Grundschulmathematik eingetrichtert und kollabieren später daran, da sie ohne jegliche Grundlagenbildung  sich auf einmal mit Brüchen etc. konfrontiert sehen und es mit blossem eintrichtern nicht mehr getan ist.Aber Körnerfresser und so. Also Menschen die sich durch eine derartige Diffamierung (die begrifflichkeit der [sachlichen] Kritik sehe ich hier gesprengt) ansprechen lassen, dürfen ihre Kinder gerne woanders unterbringen...kommt mir als Erzieher sehr entgegen.Ansonsten spüre ich da sehr viel Frustration und Entäuschung raus. Man muss immer auch bedenken: jede Pädagogik ist nur so gut wie die MENSCHEN die sie praktizieren ggf. in ihrer Nachahmung begriffen sind.MfG]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kinder sind schon genug gef(o)rdet damit, sich mit den Grundlagen der sie umgebenden Welt auseinanderzusetzen. Da gibt es einiges: Sprache, körperliche Koordination/Motorik, den Jahreslauf mit seiner Bedeutung auch für die Natur, die Herkunft der Nahrung, einfache Arbeitslabläufe (bei hauswirtschaftlichen Tätigkeiten bspw), erste kognitive Förderung durch Verbildlichung und Vernaschaulichung. Wieviele Kinder sitzen in Schulen, bekommen die Grundschulmathematik eingetrichtert und kollabieren später daran, da sie ohne jegliche Grundlagenbildung  sich auf einmal mit Brüchen etc. konfrontiert sehen und es mit blossem eintrichtern nicht mehr getan ist.Aber Körnerfresser und so. Also Menschen die sich durch eine derartige Diffamierung (die begrifflichkeit der [sachlichen] Kritik sehe ich hier gesprengt) ansprechen lassen, dürfen ihre Kinder gerne woanders unterbringen&#8230;kommt mir als Erzieher sehr entgegen.Ansonsten spüre ich da sehr viel Frustration und Entäuschung raus. Man muss immer auch bedenken: jede Pädagogik ist nur so gut wie die MENSCHEN die sie praktizieren ggf. in ihrer Nachahmung begriffen sind.MfG</p>
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		<title>
		Von: Gertrud		</title>
		<link>https://germanblogs.de/waldorf-ein-kindergartenkonzept-oder/#comment-43348</link>

		<dc:creator><![CDATA[Gertrud]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Aug 2011 13:59:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Zum Waldorfkindergarten fällt mir noch einiges an Kritik ein, dort werden die Weichen gestellt, die Reinform der anthroposophischen Lehre umgesetzt: Naturspielzeug und Naturmaterialien in möglichst naturbelassener Form stellen den Aktionsrahmen der Kleinen dar. Kein Puzzle, kein Memory, kein Brett- oder Kartenspiel, kein Baukasten oder Konstruktionssystem und auch keine Sachbilderbücher finden sich dort. Spielzeugautos waren z.B. in dem Kindergarten, den meine Kinder besuchten, verboten - dabei wurden die meisten Kinder mit dem Auto in den Kindergarten gebracht, und die Kinder hätten ihre Erfahrungen mit dem Autofahren durch das Spielen mit den Autochen verarbeiten können. Nicht mal eine Holzeisenbahn gab es.
Im Außenbereich keines der konventionellen Spielgeräte wie Schaukel, Rutsche oder Klettergerüst, Dreiräder fehlten ebenfalls im Repertoire.
Die unverarbeiteten naturbelassenen Gegenstände sollen nach Waldorfauffassung die Phantasie der Kinder anregen, genau das Gegenteil ist meiner Beobachtung nach der Fall. Viele Kinder langweilen sich, es fehlt ihnen an vernünftigen, abwechslungsreichen Spielmöglichkeiten.
Konventionelle Kindergärten bieten ein wesentlich breiteres Spektrum an potentiellen Beschäftigungen.
Der ganzen strikten Auswahl im anthroposophisch-pädagogischen Konzept liegen die naturreligiösen Auffassungen von Steiner zugrunde, die durch die goetheanistische Naturlehre in der Waldorfschulzeit weitergeführt wird - eine äußerst einseitige Sichtweise.
Insbesondere  werden Kinder damit nicht an die Technik herangeführt.
Eine mathematisch-geometrische Grundbildung fehlt vollständig, eine Vorbereitung der euklidischen Geometrie durch Basteln und Umgang mit geometrischen Formen wird nicht vorgenommen, da in der Waldorfschule die projektive Geometrie favorisiert wird, eine weitere enorme Abweichung vom offiziellen Bildungskonzept, was den wenigsten Eltern bewusst ist.
Während ansonsten Kindergärten regelmäßige Ausflüge in die nähere Umgebung unternehmen, die Polizei ihren Besuch zwecks Verkehrserziehung abstattet, Exkursionen die Kinder ins Theater, zum Bahnhof, zum Flughafen, ins Krankenhaus, zur Berufsfeuerwehr oder in eine Fabrikationsanlage führen, bleiben Waldorfs lieber zuhause und schotten sich ab.
Systematische vorschulische Bildung (Vorschulmappe) scheint ebenfalls für unnötig gehalten zu werden.
Kinder müssen jedoch lernen dürfen und haben ein Recht auf umfassende Allgemeinbildung! Naturnah und romantisch genügt nicht. Kinder müssen in die Gegenwart geführt werden und nicht in eine vergangene Zeit.
Gleichwohl gibt es Schönes und Gutes im Waldorfkonzept: die spezifische Naturliebe, der besonnene Umgang mit den Kindern, ruhiges und detailliertes Arbeiten sind einige der Pluspunkte dieser Pädagogik.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Waldorfkindergarten fällt mir noch einiges an Kritik ein, dort werden die Weichen gestellt, die Reinform der anthroposophischen Lehre umgesetzt: Naturspielzeug und Naturmaterialien in möglichst naturbelassener Form stellen den Aktionsrahmen der Kleinen dar. Kein Puzzle, kein Memory, kein Brett- oder Kartenspiel, kein Baukasten oder Konstruktionssystem und auch keine Sachbilderbücher finden sich dort. Spielzeugautos waren z.B. in dem Kindergarten, den meine Kinder besuchten, verboten &#8211; dabei wurden die meisten Kinder mit dem Auto in den Kindergarten gebracht, und die Kinder hätten ihre Erfahrungen mit dem Autofahren durch das Spielen mit den Autochen verarbeiten können. Nicht mal eine Holzeisenbahn gab es.<br />
Im Außenbereich keines der konventionellen Spielgeräte wie Schaukel, Rutsche oder Klettergerüst, Dreiräder fehlten ebenfalls im Repertoire.<br />
Die unverarbeiteten naturbelassenen Gegenstände sollen nach Waldorfauffassung die Phantasie der Kinder anregen, genau das Gegenteil ist meiner Beobachtung nach der Fall. Viele Kinder langweilen sich, es fehlt ihnen an vernünftigen, abwechslungsreichen Spielmöglichkeiten.<br />
Konventionelle Kindergärten bieten ein wesentlich breiteres Spektrum an potentiellen Beschäftigungen.<br />
Der ganzen strikten Auswahl im anthroposophisch-pädagogischen Konzept liegen die naturreligiösen Auffassungen von Steiner zugrunde, die durch die goetheanistische Naturlehre in der Waldorfschulzeit weitergeführt wird &#8211; eine äußerst einseitige Sichtweise.<br />
Insbesondere  werden Kinder damit nicht an die Technik herangeführt.<br />
Eine mathematisch-geometrische Grundbildung fehlt vollständig, eine Vorbereitung der euklidischen Geometrie durch Basteln und Umgang mit geometrischen Formen wird nicht vorgenommen, da in der Waldorfschule die projektive Geometrie favorisiert wird, eine weitere enorme Abweichung vom offiziellen Bildungskonzept, was den wenigsten Eltern bewusst ist.<br />
Während ansonsten Kindergärten regelmäßige Ausflüge in die nähere Umgebung unternehmen, die Polizei ihren Besuch zwecks Verkehrserziehung abstattet, Exkursionen die Kinder ins Theater, zum Bahnhof, zum Flughafen, ins Krankenhaus, zur Berufsfeuerwehr oder in eine Fabrikationsanlage führen, bleiben Waldorfs lieber zuhause und schotten sich ab.<br />
Systematische vorschulische Bildung (Vorschulmappe) scheint ebenfalls für unnötig gehalten zu werden.<br />
Kinder müssen jedoch lernen dürfen und haben ein Recht auf umfassende Allgemeinbildung! Naturnah und romantisch genügt nicht. Kinder müssen in die Gegenwart geführt werden und nicht in eine vergangene Zeit.<br />
Gleichwohl gibt es Schönes und Gutes im Waldorfkonzept: die spezifische Naturliebe, der besonnene Umgang mit den Kindern, ruhiges und detailliertes Arbeiten sind einige der Pluspunkte dieser Pädagogik.</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Lilliemarie		</title>
		<link>https://germanblogs.de/waldorf-ein-kindergartenkonzept-oder/#comment-43347</link>

		<dc:creator><![CDATA[Lilliemarie]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Mar 2011 08:37:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ach so was ich noch vergessen habe: Jede Einrichtung ist unterschiedlich und leitungsabhängig. Auch innerhalb der Waldorfeinrichtungen. Soll heißen, auch dort begegnet man Menschen mit denen man gut leben kann und andere erscheinen undenkbar für die eigene Familie. Das ist nicht viel anders als in staatlichen  Einrichtungen.
...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ach so was ich noch vergessen habe: Jede Einrichtung ist unterschiedlich und leitungsabhängig. Auch innerhalb der Waldorfeinrichtungen. Soll heißen, auch dort begegnet man Menschen mit denen man gut leben kann und andere erscheinen undenkbar für die eigene Familie. Das ist nicht viel anders als in staatlichen  Einrichtungen.<br />
&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Lilliemarie		</title>
		<link>https://germanblogs.de/waldorf-ein-kindergartenkonzept-oder/#comment-43346</link>

		<dc:creator><![CDATA[Lilliemarie]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Mar 2011 08:31:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://germanblogs.de/waldorf-ein-kindergartenkonzept-oder#comment-43346</guid>

					<description><![CDATA[Hallo,
also ich habe selten so was dogmatisch stigmatisierendes gelesen, wie in dem vorausgehenden Beiträgen! Meine beiden Kinder haben einen WaldiKIGA  besucht und ich habe nicht einen Tag erlebt, an dem mir persönlich oder meinen Kindern etwas übel aufgestoßen wäre. Sie waren dort glücklich und haben vor allem diesen sehr rhythmisch und ritualisierten Ablauf genossen. Selbst Menschen mit weniger pädagogischem Hintergrund wissen mittlerweile, dass Rituale wichtig für die Entw. des Kindes ist. Ich war sogar so zufrieden, dass ich meine Älteste in der Waldorfschule angemeldet habe. Das war aber vor allem auch die Entscheidung meiner Tochter. Sicherlich gibt es große Unterschiede zu staatlichen Einrichtungen und letztlich muss man/frau sich überlegen auf welche Lebensinhalte/ Lernmethoden er/sie wert legt. Mir war es immer wichtig meine Kinder erst heranreifen zu lassen und nicht schon mit 2 Jahren mit sprachlicher und musischer Frühförderung zu überfordern anstatt zu fördern. Steiners Lehren erscheinen sicherlich für manchen erstmal befremdlich, doch es lohnt sich trotz allem sich mit ihm zu beschäftigen. OHNE dabei zu &quot;versteinern&quot;. Das Leben geht weiter und alles ist im Fluss, also in Bewegung, so auch die Lehren der Waldorfpädagogik. Und nur weil etwas zuerst befremdlich erscheint, sollte man dies nicht verurteilen, bzw. sogar diffamieren.
Es handelt sich hierbei sicher nicht um eine Sekte! Ich kann sagen, dass meine Kind bereits in den ersten Jahren der Schule die verschiedenen Baumarten kennt, ein Instrument erlernen kann, sich in einer Klasse mit einer sehr zugewandten Lehrerin wohlfühlt, gerne in die Schule geht, das Tempo des Unterrichtes richtet sich nach dem Schwächsten, kinder werden individuell dort abgeholt wo sie stehen (versus Leistungsdruck in Regelschulen)... Mit aller Voraussicht wird mein Kind auch in den nächsten Jahren mit Leidenschaft und Wissendurst lernen. Wir verheizen sie zumindestens nicht, sondern fördern sie mit angemessener Strenge und Rücksicht auf die natürliche Entwicklung. (Ein Kind braucht keine zweite Fremdsprache im KIGA Alter, sondern Muse und Zeit, zum Kuscheln, mit anderen kindern zu spielen, sie Aufgaben und Pflichten erarbeiten zu lassen und am Ende der KIGA Zeit auch zu erleben, dass sie nun ein Stück freier geworden sind....)
Zum Schluss noch ein kleines Schmankerl:
Nimmt man sich Zeit für seine Kinder und schaut man genau hin, entdeckt man so einiges, was einen überrascht. Das sollte nicht vergessen werden, bei dem Ganzen Gehetze gegen eine Einrichtung, bzw. eine Lebensform die erstmal  ungewohnt fremd wirkt und eben nicht überfüllt ist mit Reizüberflutung in Form von Frühförderung und zu viel Spielzeug. Ich sag mal so: Es ist doch erstaunlich dass Kinder in dem WaldiKIGA in der Lage sind mit Stock und Stein, Blatt und Wurzel zu spielen, wo andere Kids keinerlei Phantasie mehr besitzen, da sie es gewohnt sind, bespielt zu werden. Entertainment ?????!!!!!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,<br />
also ich habe selten so was dogmatisch stigmatisierendes gelesen, wie in dem vorausgehenden Beiträgen! Meine beiden Kinder haben einen WaldiKIGA  besucht und ich habe nicht einen Tag erlebt, an dem mir persönlich oder meinen Kindern etwas übel aufgestoßen wäre. Sie waren dort glücklich und haben vor allem diesen sehr rhythmisch und ritualisierten Ablauf genossen. Selbst Menschen mit weniger pädagogischem Hintergrund wissen mittlerweile, dass Rituale wichtig für die Entw. des Kindes ist. Ich war sogar so zufrieden, dass ich meine Älteste in der Waldorfschule angemeldet habe. Das war aber vor allem auch die Entscheidung meiner Tochter. Sicherlich gibt es große Unterschiede zu staatlichen Einrichtungen und letztlich muss man/frau sich überlegen auf welche Lebensinhalte/ Lernmethoden er/sie wert legt. Mir war es immer wichtig meine Kinder erst heranreifen zu lassen und nicht schon mit 2 Jahren mit sprachlicher und musischer Frühförderung zu überfordern anstatt zu fördern. Steiners Lehren erscheinen sicherlich für manchen erstmal befremdlich, doch es lohnt sich trotz allem sich mit ihm zu beschäftigen. OHNE dabei zu &#8222;versteinern&#8220;. Das Leben geht weiter und alles ist im Fluss, also in Bewegung, so auch die Lehren der Waldorfpädagogik. Und nur weil etwas zuerst befremdlich erscheint, sollte man dies nicht verurteilen, bzw. sogar diffamieren.<br />
Es handelt sich hierbei sicher nicht um eine Sekte! Ich kann sagen, dass meine Kind bereits in den ersten Jahren der Schule die verschiedenen Baumarten kennt, ein Instrument erlernen kann, sich in einer Klasse mit einer sehr zugewandten Lehrerin wohlfühlt, gerne in die Schule geht, das Tempo des Unterrichtes richtet sich nach dem Schwächsten, kinder werden individuell dort abgeholt wo sie stehen (versus Leistungsdruck in Regelschulen)&#8230; Mit aller Voraussicht wird mein Kind auch in den nächsten Jahren mit Leidenschaft und Wissendurst lernen. Wir verheizen sie zumindestens nicht, sondern fördern sie mit angemessener Strenge und Rücksicht auf die natürliche Entwicklung. (Ein Kind braucht keine zweite Fremdsprache im KIGA Alter, sondern Muse und Zeit, zum Kuscheln, mit anderen kindern zu spielen, sie Aufgaben und Pflichten erarbeiten zu lassen und am Ende der KIGA Zeit auch zu erleben, dass sie nun ein Stück freier geworden sind&#8230;.)<br />
Zum Schluss noch ein kleines Schmankerl:<br />
Nimmt man sich Zeit für seine Kinder und schaut man genau hin, entdeckt man so einiges, was einen überrascht. Das sollte nicht vergessen werden, bei dem Ganzen Gehetze gegen eine Einrichtung, bzw. eine Lebensform die erstmal  ungewohnt fremd wirkt und eben nicht überfüllt ist mit Reizüberflutung in Form von Frühförderung und zu viel Spielzeug. Ich sag mal so: Es ist doch erstaunlich dass Kinder in dem WaldiKIGA in der Lage sind mit Stock und Stein, Blatt und Wurzel zu spielen, wo andere Kids keinerlei Phantasie mehr besitzen, da sie es gewohnt sind, bespielt zu werden. Entertainment ?????!!!!!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Mama von A.		</title>
		<link>https://germanblogs.de/waldorf-ein-kindergartenkonzept-oder/#comment-43345</link>

		<dc:creator><![CDATA[Mama von A.]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Feb 2011 10:45:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://germanblogs.de/waldorf-ein-kindergartenkonzept-oder#comment-43345</guid>

					<description><![CDATA[Persönliche Erfahrungen
Eingewöhnung im Waldorfkita

Ich hatte bisher nur gutes über Waldorfkitas gehört, aber jetzt habe ich Bauchschmerzen mein Kind in diesen zu geben.
Allen voran komme ich mit der Art und Weise der Leiterin, welche in der Gruppe meiner Kleinen ist, nicht zurecht.
A. ist an einem Freitag den 1. Tag mit mir zur Eingewöhnung gegangen. Der 1. Eindruck war gut; A. hat sich wohlgefühlt und die Erzieher schienen nett.
Am folgendem Mo dagegen, hätte ich mein Kind am liebsten geschnappt und wäre förmlich ausgerissen. Die 3 Kleinsten haben geweint  und nach Mama gerufen.Es wurde nicht darauf eingegangen. Die Leiterin wurde laut und herrisch,statt zu trösten. A. wurde auch quengelig und hatte Durst. Es wurde nicht darauf eingegangen, auf meine Frage hin, ob sie was bekommen könnte, wurde ich vertröstet auf später, (vorm Gartenausgang). Also keinerlei Abweichung, auch nicht um Grundbedürfnisse zu decken.
Im Umkleideraum war dann ein einziges Geheul und ein Mädchen wurde derb von der Leiterin an beiden Armen gepackt und weggetragen. Wie sich herausstellte raus in den Garten.
Das Unangenehmste für mich ist, daß keinerlei Widerspruch oder Zweifel gestattet werden, man als Erwachsener, Mutti eines dieser Kinder, auch wie ein solches behandelt wird. Ich bekam das Gefühl überempfindlich zu sein. Immerhin sahen dem ganzen Geschehen 3 Erwachsene und ein junger Herr (freiwilliges soz. Jahr) zu und andere Eltern lieben ihre Kinder nicht minder wie ich und schienen ein gutes Gefühl zu haben diese hier in diese Einrichtung zu geben.
Zu einem früheren Zeitpunkt waren wir zur  Kitavoruntersuchung. Ein Mädchen wurde ausgeschimpft und mußte sich zum Gang in den Garten als letzte einreihen, weil sie sich ein hinter ihr liegendes Kissen unter den Po zog, als das Lied vor dem Gartengang gesungen wurde.
Ein Junge (ca.2,5 J) wurde angeschrien,weil er eingepullert hatte. Wobei meine Meinung ist,daß man sehr selbstbewußt sein muß um der Erzieherin gegenüber zu treten und deutlich zu machen, daß man mal muß. Diese saßen die ganze Zeit an ihren Strickarbeiten.
Mein Kind ist eigentlich schon &quot;sauber&quot;, aber aus Angst vor &quot;Schimpfe&quot; habe ich ihr die Windeln lieber ran gemacht.
Ein Mädchen,einer anderen Gruppe saß zur Strafe allein auf der Garderobenbank. Als A. Gruppe fertig war mit anziehen,fragte ich nach. Daraufhin kam eine Praktikantin, daß Mädchen dürfe sich jetzt anziehen. Die Leiterin fragte sie, ob sie erzählen wolle, was passiert sei. Das Mädchen verneinte. Die Antwort darauf: Ist wohl besser so, wer weiß was Du angestellt hast.   Geht`s noch !!!!!
Am 3. Eingewöhnungstag stieg mir in die Nase, daß die Kinder aufessen müssen, was auf dem Teller ist. Insbesondere die Kleinen wurden gestopft wie Gänse.
Am nächsten Tag sprach ich an, daß ich auf keinen Fall möchte,daß Mwin Kind essen muß,wenn es satt ist und das die Leiterin mich nicht mehr vor meinem Kind masregeln solle. An diesem Tag blieben in einigen Mittagsschüsseln Essensreste, Aber ! ab dem nächsten Tag dufte ich nicht mehr an den Mahlzeiten teil nehmen. Die Eingewöhnung war quasi nach 4 Tagen beendet.
Bemerkenswert war noch, daß der junge Mann (freiwilliges soz. Jahr) alle 15 Kinder allein auf den Topf brachte und wickelte, während die 3 Frauen strickten. Ein Kind was dann schon länger weinte, holte ich vom Topf und wickelte es selber.
Eimal kam die Leiterin dazu und schimpfte, weil die Wickelunterlage mit Stuhlgang beschmutzt war (der Body des Kindes bis zum Rücken hoch). Der junge Mann solle doch  aufpassen.   Hätte sie es doch mal besser selber gemacht od wenigstens geholfen !!!!
Die Eltern werden angehalten Abläufe und Zeiten genau einzuhalten. Der Gang in den Garten verschiebt sich aber schon mal um 30 min (wenn gerade ein Strickwerk beendet werden soll)und kein Wunder wenn die Kidis dann mal quengelig werden.


Ich denke jedes Konzept und jede Einrichtung steht und fällt mit den Erziehern.
Ich kann nur Jedem empfehlen vor der Eingewöhnungszeit, Zeit im gewünschten Kita zu verbringen, sonst kann es passieren, daß man auf eben diesen dann angewiesen ist oder ohne da steht, weil man wieder auf der Anmeldewarteliste steht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Persönliche Erfahrungen<br />
Eingewöhnung im Waldorfkita</p>
<p>Ich hatte bisher nur gutes über Waldorfkitas gehört, aber jetzt habe ich Bauchschmerzen mein Kind in diesen zu geben.<br />
Allen voran komme ich mit der Art und Weise der Leiterin, welche in der Gruppe meiner Kleinen ist, nicht zurecht.<br />
A. ist an einem Freitag den 1. Tag mit mir zur Eingewöhnung gegangen. Der 1. Eindruck war gut; A. hat sich wohlgefühlt und die Erzieher schienen nett.<br />
Am folgendem Mo dagegen, hätte ich mein Kind am liebsten geschnappt und wäre förmlich ausgerissen. Die 3 Kleinsten haben geweint  und nach Mama gerufen.Es wurde nicht darauf eingegangen. Die Leiterin wurde laut und herrisch,statt zu trösten. A. wurde auch quengelig und hatte Durst. Es wurde nicht darauf eingegangen, auf meine Frage hin, ob sie was bekommen könnte, wurde ich vertröstet auf später, (vorm Gartenausgang). Also keinerlei Abweichung, auch nicht um Grundbedürfnisse zu decken.<br />
Im Umkleideraum war dann ein einziges Geheul und ein Mädchen wurde derb von der Leiterin an beiden Armen gepackt und weggetragen. Wie sich herausstellte raus in den Garten.<br />
Das Unangenehmste für mich ist, daß keinerlei Widerspruch oder Zweifel gestattet werden, man als Erwachsener, Mutti eines dieser Kinder, auch wie ein solches behandelt wird. Ich bekam das Gefühl überempfindlich zu sein. Immerhin sahen dem ganzen Geschehen 3 Erwachsene und ein junger Herr (freiwilliges soz. Jahr) zu und andere Eltern lieben ihre Kinder nicht minder wie ich und schienen ein gutes Gefühl zu haben diese hier in diese Einrichtung zu geben.<br />
Zu einem früheren Zeitpunkt waren wir zur  Kitavoruntersuchung. Ein Mädchen wurde ausgeschimpft und mußte sich zum Gang in den Garten als letzte einreihen, weil sie sich ein hinter ihr liegendes Kissen unter den Po zog, als das Lied vor dem Gartengang gesungen wurde.<br />
Ein Junge (ca.2,5 J) wurde angeschrien,weil er eingepullert hatte. Wobei meine Meinung ist,daß man sehr selbstbewußt sein muß um der Erzieherin gegenüber zu treten und deutlich zu machen, daß man mal muß. Diese saßen die ganze Zeit an ihren Strickarbeiten.<br />
Mein Kind ist eigentlich schon &#8222;sauber&#8220;, aber aus Angst vor &#8222;Schimpfe&#8220; habe ich ihr die Windeln lieber ran gemacht.<br />
Ein Mädchen,einer anderen Gruppe saß zur Strafe allein auf der Garderobenbank. Als A. Gruppe fertig war mit anziehen,fragte ich nach. Daraufhin kam eine Praktikantin, daß Mädchen dürfe sich jetzt anziehen. Die Leiterin fragte sie, ob sie erzählen wolle, was passiert sei. Das Mädchen verneinte. Die Antwort darauf: Ist wohl besser so, wer weiß was Du angestellt hast.   Geht`s noch !!!!!<br />
Am 3. Eingewöhnungstag stieg mir in die Nase, daß die Kinder aufessen müssen, was auf dem Teller ist. Insbesondere die Kleinen wurden gestopft wie Gänse.<br />
Am nächsten Tag sprach ich an, daß ich auf keinen Fall möchte,daß Mwin Kind essen muß,wenn es satt ist und das die Leiterin mich nicht mehr vor meinem Kind masregeln solle. An diesem Tag blieben in einigen Mittagsschüsseln Essensreste, Aber ! ab dem nächsten Tag dufte ich nicht mehr an den Mahlzeiten teil nehmen. Die Eingewöhnung war quasi nach 4 Tagen beendet.<br />
Bemerkenswert war noch, daß der junge Mann (freiwilliges soz. Jahr) alle 15 Kinder allein auf den Topf brachte und wickelte, während die 3 Frauen strickten. Ein Kind was dann schon länger weinte, holte ich vom Topf und wickelte es selber.<br />
Eimal kam die Leiterin dazu und schimpfte, weil die Wickelunterlage mit Stuhlgang beschmutzt war (der Body des Kindes bis zum Rücken hoch). Der junge Mann solle doch  aufpassen.   Hätte sie es doch mal besser selber gemacht od wenigstens geholfen !!!!<br />
Die Eltern werden angehalten Abläufe und Zeiten genau einzuhalten. Der Gang in den Garten verschiebt sich aber schon mal um 30 min (wenn gerade ein Strickwerk beendet werden soll)und kein Wunder wenn die Kidis dann mal quengelig werden.</p>
<p>Ich denke jedes Konzept und jede Einrichtung steht und fällt mit den Erziehern.<br />
Ich kann nur Jedem empfehlen vor der Eingewöhnungszeit, Zeit im gewünschten Kita zu verbringen, sonst kann es passieren, daß man auf eben diesen dann angewiesen ist oder ohne da steht, weil man wieder auf der Anmeldewarteliste steht.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Mirjam		</title>
		<link>https://germanblogs.de/waldorf-ein-kindergartenkonzept-oder/#comment-43344</link>

		<dc:creator><![CDATA[Mirjam]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Nov 2010 10:58:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich war in Waldorfkindergarten und Waldorfschule, sicherlich haben es meine Eltern damals gut gemeint, aber es stimmt, dass sich intelligente Kinder dort langweilen. Ich konnte schon mit 5 Jahren lesen und las manchmal im Kindergarten den anderen Kindern was aus einem Buch vor und wurde von den Erzieherinnen regelrecht angeschrien und es wurde mir verboten. Dann in der Schule kam ich erst in eine normale staatliche Grundschule, wo ich sehr gefördert wurde, ich war nunmal eine sehr gute Schülerin und WOLLTE lernen!! Bekam dann auch zusätzlichen Stoff, den ich nebenbei machen konnte, wenn ich mich langweilte. In der dritten Klasse wurde ich wieder in eine Waldorfschule gesteckt und muss sagen dass ich mich dort die ganzen Jahre nur gelangweilt habe, und dass Französisch das einzige Fach war, in welchem ich extra gefördert wurde. Es waren sehr viele extrem schlechte und langsame Schüler dort in meiner Klasse und es ging eher immer drum, auf diese Rücksicht zu nehmen, so ging eben alles sehr langsam voran. Ich hätte gerne Zensuren bekommen und eben den ganzen sogenannten Druck und die Förderung, all das was auf dieser Schule so sehr verteufelt wurde, aber als Kind wie soll man da seine Bedürfnisse klar äußern? Uns wurde sogar nahegelegt, dass wir ja was viel besseres seien als die normale Schule und dass aus uns einmal ganz tolle Menschen werden würden. Es war immer klar dass ich gut war und sowieso alles kann und mich nicht beschweren soll. Eine Vorbereitung auf das Berufsleben gab es leider auch nicht. Alles endete damit dass ich in der 11. und 12. Klasse sehr viel Schule schwänzte, da nachmittags sehr viel künstlerisches Pflichtprogramm stattfand was mich sehr langweilte, so wurde ich natürlich von den Lehrern gemobbt weil ich immer schlechter wurde, aber sie sagten das läge daran dass ich nur faul sei. Schließlich schmiss ich in der 12. Klasse alles hin, versuchte noch auf eine normale staatliche Schule zu wechseln, die mich leider nicht mehr nahm weil ich zu alt war. Ich hätte gerne eine normale Schulzeit gehabt. Vielleicht ist Waldorfschule eher etwas für lernschwache Kinder oder für solche die tatsächlich nicht gut mit Druck umgehen können. Denn am Ende habe ich gesehen dass dort viele das Abitur schafften, die noch bis kurz vor der Oberstufe nicht mal fehlerfrei schreiben konnten. Schon seltsam, oder?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich war in Waldorfkindergarten und Waldorfschule, sicherlich haben es meine Eltern damals gut gemeint, aber es stimmt, dass sich intelligente Kinder dort langweilen. Ich konnte schon mit 5 Jahren lesen und las manchmal im Kindergarten den anderen Kindern was aus einem Buch vor und wurde von den Erzieherinnen regelrecht angeschrien und es wurde mir verboten. Dann in der Schule kam ich erst in eine normale staatliche Grundschule, wo ich sehr gefördert wurde, ich war nunmal eine sehr gute Schülerin und WOLLTE lernen!! Bekam dann auch zusätzlichen Stoff, den ich nebenbei machen konnte, wenn ich mich langweilte. In der dritten Klasse wurde ich wieder in eine Waldorfschule gesteckt und muss sagen dass ich mich dort die ganzen Jahre nur gelangweilt habe, und dass Französisch das einzige Fach war, in welchem ich extra gefördert wurde. Es waren sehr viele extrem schlechte und langsame Schüler dort in meiner Klasse und es ging eher immer drum, auf diese Rücksicht zu nehmen, so ging eben alles sehr langsam voran. Ich hätte gerne Zensuren bekommen und eben den ganzen sogenannten Druck und die Förderung, all das was auf dieser Schule so sehr verteufelt wurde, aber als Kind wie soll man da seine Bedürfnisse klar äußern? Uns wurde sogar nahegelegt, dass wir ja was viel besseres seien als die normale Schule und dass aus uns einmal ganz tolle Menschen werden würden. Es war immer klar dass ich gut war und sowieso alles kann und mich nicht beschweren soll. Eine Vorbereitung auf das Berufsleben gab es leider auch nicht. Alles endete damit dass ich in der 11. und 12. Klasse sehr viel Schule schwänzte, da nachmittags sehr viel künstlerisches Pflichtprogramm stattfand was mich sehr langweilte, so wurde ich natürlich von den Lehrern gemobbt weil ich immer schlechter wurde, aber sie sagten das läge daran dass ich nur faul sei. Schließlich schmiss ich in der 12. Klasse alles hin, versuchte noch auf eine normale staatliche Schule zu wechseln, die mich leider nicht mehr nahm weil ich zu alt war. Ich hätte gerne eine normale Schulzeit gehabt. Vielleicht ist Waldorfschule eher etwas für lernschwache Kinder oder für solche die tatsächlich nicht gut mit Druck umgehen können. Denn am Ende habe ich gesehen dass dort viele das Abitur schafften, die noch bis kurz vor der Oberstufe nicht mal fehlerfrei schreiben konnten. Schon seltsam, oder?</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: d.krauß		</title>
		<link>https://germanblogs.de/waldorf-ein-kindergartenkonzept-oder/#comment-43343</link>

		<dc:creator><![CDATA[d.krauß]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Oct 2010 17:53:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[so viel schmalspurscheiße hab ich schon lange nicht mehr am stück lesen dürfen.
statt sich seitenlang in dieser art auszulassen hätte sich der autor  in dieser zeit mal intensiv mit dem thema beschäftigen können - halt, nein, ich vergaß, das hat er ja schon ganze 4 jahre getan, um so dürftiger. nix kapiert]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>so viel schmalspurscheiße hab ich schon lange nicht mehr am stück lesen dürfen.<br />
statt sich seitenlang in dieser art auszulassen hätte sich der autor  in dieser zeit mal intensiv mit dem thema beschäftigen können &#8211; halt, nein, ich vergaß, das hat er ja schon ganze 4 jahre getan, um so dürftiger. nix kapiert</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Gertrud		</title>
		<link>https://germanblogs.de/waldorf-ein-kindergartenkonzept-oder/#comment-43342</link>

		<dc:creator><![CDATA[Gertrud]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 17:40:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ach ja, es gibt so viel zu sagen zu diesem Thema, daher möchte ich einen weiteren Punkt zur Sprache bringen:
Während in der Waldorfschule der Religionsunterricht geregelt ist - es wird konfessioneller Unterricht erteilt - steht der Waldorfkindergarten ganz unter dem Paradigma der Anthroposophie.
Ob die religiöse Erziehung, die dort (auch im Selbstverständnis) sehr intensiv betrieben wird, nun durch das Verständnis der Christengemeinschaft oder durch andere allgemein-anthroposophische Vorstellungen geprägt ist, wobei es auch da noch Unterschiede gibt - man lese etwa die Homepage des Forum Freier Christen - wird nicht verraten. Transparenz ist hier mehr als nötig.
Es stellt sich zudem die Frage, wieso die Konfessionen keinen eigenständigen Religionsunterricht im Kindergartenbereich halten dürfen. Offenbar sollen die Kinder ungestört im Waldorfsinn erzogen werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ach ja, es gibt so viel zu sagen zu diesem Thema, daher möchte ich einen weiteren Punkt zur Sprache bringen:<br />
Während in der Waldorfschule der Religionsunterricht geregelt ist &#8211; es wird konfessioneller Unterricht erteilt &#8211; steht der Waldorfkindergarten ganz unter dem Paradigma der Anthroposophie.<br />
Ob die religiöse Erziehung, die dort (auch im Selbstverständnis) sehr intensiv betrieben wird, nun durch das Verständnis der Christengemeinschaft oder durch andere allgemein-anthroposophische Vorstellungen geprägt ist, wobei es auch da noch Unterschiede gibt &#8211; man lese etwa die Homepage des Forum Freier Christen &#8211; wird nicht verraten. Transparenz ist hier mehr als nötig.<br />
Es stellt sich zudem die Frage, wieso die Konfessionen keinen eigenständigen Religionsunterricht im Kindergartenbereich halten dürfen. Offenbar sollen die Kinder ungestört im Waldorfsinn erzogen werden.</p>
]]></content:encoded>
		
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